Krieg in der Ukraine
Landkreis Karlsruhe: Bereits rund 1.000 Geflüchtete gemeldet

Krieg in der Ukraine Landkreis Karlsruhe: Bereits rund 1.000 Geflüchtete gemeldet

Quelle: Thomas Riedel

Unterkünfte für Geflüchtete aus der Ukraine bereitzustellen, hat für den Landkreis Karlsruhe weiterhin Priorität. Ersten Meldedaten sind zu entnehmen, dass rund 1.000 Geflüchtete aus der Ukraine im Landkreis und bei seinen Kommunen angekommen sind.

Bislang rund 1.000 Geflüchtete aus der Ukraine

Bislang rund 1.000 Geflüchtete aus der Ukraine sind im Landkreis und bei seinen Kommunen angekommen, geht aus einer Pressemitteilung hervor. Der Großteil davon sei derzeit privat untergebracht. Der Landkreis rechne jedoch damit, dass schon bald noch mehr Menschen in der Region ankommen.

Am Mittwoch, 16. März 2022, erfolgte die erste Zuweisung von Geflüchteten durch Bund und Land an den Landkreis und die Kommunen. Um die Aufnahme der Menschen weiterhin auch kurzfristig stemmen zu können, stehen schon jetzt rund 3.000 Plätze in landkreiseigenen, kommunalen und privaten Unterkünften bereit, wird weiter mitgeteilt.

 

Weitere Unterbringungsmöglichkeiten folgen

Neben Sulzfeld und Ubstadt-Weiher stellt der Landkreis in Kürze Unterbringungsmöglichkeiten in Waghäusel, Karlsdorf-Neuthard und Malsch bereit. Darüber hinaus erschließt er weitere Liegenschaften für eine Nutzung durch Geflüchtete aus dem Kriegsgebiet der Ukraine.

„Innerhalb kürzester Zeit ist eine große Anzahl an Geflüchteten bei uns angekommen. Umso wichtiger ist es jetzt, dass alle diese Menschen auch erfasst und gemeldet werden“, betont Landrat Dr. Christoph Schnaudigel. Dieser Appell gelte insbesondere auch für diejenigen, die privat oder sogar bei Familienangehörigen unterkommen.

 

Nur mit einer Registrierung gibt es wichtige Leistungen

„Nur mit einer Registrierung erhalten die Geflüchteten wichtige Leistungen wie die Gesundheitsversorgung oder eine Übernahme der Mietkosten“, verdeutlicht er das Anliegen.

„Eine Rolle spielt das auch für die Kommunen. Um die Belastungen auf alle Städte und Gemeinden gleich zu verteilen, brauchen wir möglichst aussagekräftige Meldungen.“

 

Prognose: 5.000 Menschen im Landkreis

Der Landkreis arbeitet seit Ausbruch des Krieges in der Ukraine daran, Kapazitäten zu schaffen und gemeinsam mit den Kommunen und Privatpersonen Plätze in Unterkünften zur Verfügung zu stellen.

Ersten Prognosen zufolge könnten bis zu 5.000 Menschen im Landkreis ankommen, ausgehend von rund einer Million Geflüchteten aus der Ukraine bundesweit. Über ein eigenes Meldeportal sammelt der Landkreis daher Angebote für Wohnraum von Privatpersonen und leitet diese an die Kommunen weiter: www.landkreis-karlsruhe.de/UkraineWohnraumhilfe

 

Weitere Nachrichten

Fahrrad fahren & Kilometer sammeln: Aktion "Stadtradeln" in Karlsruhe beginnt

Vom 23. Juni bis 13. Juli 2024 findet in Karlsruhe wieder die Aktion "Stadtradeln" statt. Das Ziel: Drei Wochen lang möglichst viel Fahrrad fahren und Kilometer sammeln – egal ob auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen oder in der Freizeit.

Taxi

Wegen Streit mit Fahrgast: Taxifahrer verursacht Unfall in Karlsruhe

Bei Unstimmigkeiten über den zu entrichtenden Fahrpreis gerieten am Samstag, 15. Juni 2024, in Karlsruhe ein Taxifahrer und sein Fahrgast in eine Auseinandersetzung, die mit einem Unfall endete. Der männliche Fahrgast flüchtete dabei unerkannt zu Fuß.

Bitte aufpassen! In Karlsruhe wandern aktuell viele Jungkröten

Während der aktuellen Krötenwanderung bittet die Stadt Karlsruhe dringend um Rücksichtnahme. Die Wege und Wiesen um den Schlossgartenteich sollten möglichst ganz gemieden werden und sind – wenn überhaupt - nur mit sehr viel Vorsicht zu betreten.

Hochwasserrückhalteraum in Karlsruhe entsteht: Bunkerruine wird abgerissen

Der "Landesbetrieb Gewässer" im Regierungspräsidium Karlsruhe plant, im Rahmen des Integrierten Rheinprogramms, den Bau des Rückhalteraums "Polder Bellenkopf/Rappenwört". Hierfür wird nun die übererdete Bunkerruine östlich der Altrheinbrücke abgebrochen.

Schwimmen verboten: Warum in den Seen in Neureut ein Badeverbot gilt

Der Heidesee in Neureut gilt als beliebtes Naherholungsgebiet: Er lädt zum Spazierengehen ein und ermuntert an Sommertagen dazu, sich im Wasser abzukühlen. Doch der Heidesee ist nicht als offizielles Badegewässer ausgewiesen, informiert die Stadt Karlsruhe.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.