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Letzte Hürde vor dem Abi: Mündliche Prüfungen beginnen

News Letzte Hürde vor dem Abi: Mündliche Prüfungen beginnen

Quelle: Silas Stein/dpa/Symbolbild
dpa

An den Gymnasien steht das mündliche Abi an. Wer muss wie oft ran? Was das Kultusministerium für die Abi-Prüfungen vorschreibt – und warum manche sogar nochmal nachsitzen müssen.

Ihre schriftlichen Tests haben sie schon hinter sich, jetzt trennen nur noch zwei mündliche Prüfungen zehntausende Schülerinnen und Schüler vom erhofften Abiturzeugnis. Von Montag an laufen an den Gymnasien in Baden-Württemberg die mündlichen Abiturprüfungen. 29.300 Abi-Kandidatinnen und Kandidaten legen sie an den allgemeinbildenden Gymnasien und an Gemeinschaftsschulen ab, an den beruflichen Gymnasien machen in diesem Jahr rund 15.300 Schülerinnen und Schüler ihr Abitur.

An den allgemeinbildenden Gymnasien müssen die Prüflinge nach Angaben des Kultusministeriums in mindestens zwei Fächern zu den mündlichen Prüfungen antreten – in welchen genau hängt auch davon ab, was im schriftlichen Abitur gewählt wurde. Zusätzlich kann jeder Schüler auch in den bereits schriftlich absolvierten Fächern nochmals mündlich geprüft werden – etwa wenn das fürs Bestehen erforderlich ist.

An den beruflichen Gymnasien müssen die Prüflinge dagegen nur noch einmal antreten, sie haben nur eine mündliche Prüfung vor sich, mussten aber im Gegensatz zu den Schülern am allgemeinbildenden Gymnasium vier statt drei schriftliche Prüfungen ablegen.

Wann genau die Prüfungen an den einzelnen Schulen anstehen, legen laut Ministerium die Regierungspräsidien fest – und zwar so, dass der Prüfungsvorsitz von Lehrkräften aus anderen Schulen wahrgenommen werden kann. Fest steht nur: Spätestens am 9. Juli halten dann alle Abiturientinnen und Abiturienten ihre Zeugnisse in den Händen – sofern sie alle Prüfungen bestanden haben.

 

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