News
Löhne und Gehälter: Beschäftigte in Baden-Württemberg verdienen mehr Geld

News Löhne und Gehälter: Beschäftigte in Baden-Württemberg verdienen mehr Geld

Quelle: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Illustration
dpa

Gute Nachrichten für Arbeitnehmer im Südwesten: Die durchschnittlichen Bruttolöhne sind 2025 spürbar gestiegen. Welche Branche hat besonders profitiert?

Die Menschen im Südwesten haben im vergangenen Jahr mehr Geld verdient. Die im Durchschnitt je Arbeitnehmer gezahlten Bruttolöhne und -gehälter beliefen sich auf 50.785 Euro, wie das Statistische Landesamt in Fellbach mitteilte. Das waren 3,6 Prozent oder rund 1.790 Euro mehr als 2024. Baden-Württemberg lag den vorläufigen Zahlen zufolge beim Lohnniveau auch weiter über dem Bundesdurchschnitt. Deutschlandweit lagen die Pro-Kopf-Bruttolöhne und -gehälter bei fast 48.020 Euro (plus 4,5 Prozent).

Insgesamt summierten sich die Bruttolöhne und -gehälter 2025 im Südwesten auf rund 300,9 Milliarden Euro – ein Plus von 3,7 Prozent. Der Zuwachs geht demnach auf gestiegene Durchschnittsverdienste zurück. Denn die Zahl der Beschäftigten blieb im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert.

 

Dienstleister bei Lohnanstieg vorne

Den Statistikern zufolge legten die Bruttolöhne und -gehälter insbesondere in den Dienstleistungsbereichen deutlich zu. Sie stiegen im Durchschnitt um 4,6 Prozent. Das Wachstum schwächte sich gegenüber den Vorjahren aber etwas ab. Der Durchschnittsverdienst lagen bei knapp 45.710 Euro je Arbeitnehmer.

In der Industrie fiel der Zuwachs mit 2,7 Prozent geringer aus. Das Lohnniveau ist dafür mit rund 63.130 Euro aber weiterhin deutlich höher. Auch bundesweit zeigte sich ein ähnliches Bild: In den Dienstleistungsbereichen fiel das Plus mit 5,1 Prozent stärker aus als im produzierenden Gewerbe mit 3,4 Prozent.

Von den Bruttolöhnen und -gehältern landet aber nicht alles bei den Menschen: Davon werden noch Sozialversicherungsbeiträge abgezogen – zum Beispiel für die Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Krankenversicherung und Pflegeversicherung. Hinzu kommt noch die persönliche Steuerbelastung.

 

Weitere Nachrichten

Regierungsbildung: Die Koalition steht - Grün-Schwarz unterzeichnet Vertrag

Mehr als 160 Seiten ist das Vertragswerk dick, mehrere Wochen dauerte seine Entstehung. Jetzt ist der Koalitionsvertrag von Grünen und CDU unterschrieben - und auch das Personal bekannt.

Laut Statistik: Mehr Pflegeazubis im Südwesten tätig

Die Zahl der Pflegeazubis in Baden-Württemberg ist zuletzt gestiegen. Männer bleiben weiter deutlich in der Unterzahl. Das duale Pflegestudium bleibt eine Nische.

Steuerschätzung: Krise der Kommunen verschärft sich

Es geht um Schulen, um Straßen, öffentliche Angebote - den Kommunen fehlen Gewerbesteuer-Einnahmen in Milliardenhöhe. Der Finanzminister warnt vor wirtschaftlichen Verwerfungen.

Betrunkener fährt gegen Straßenlaterne in Karlsruhe und flüchtet zu Fuß

Mit Alkohol im Blut verliert ein 34-Jähriger die Kontrolle über sein Auto und kracht gegen eine Laterne. Welche Konsequenzen drohen dem Mann?

Immer mehr Deutsche wohnen in der Schweiz

Rund 330.000 Deutsche leben Anfang 2025 in der Schweiz – mehr als in jedem anderen europäischen Land. Aber auch ein anderes Nachbarland ist im Ranking weit vorn.

Laut Studie: Laien vertrauen KI zu stark, Experten oft zu wenig

Chatbots, die fragen statt zu antworten? Forscher testen neue Methoden, damit KI uns nicht unbemerkt lenkt. Was dahintersteckt und was Mediziner davon haben könnten.






















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.