Neues vom KSC
Nach Pokal-Aus: Eher Frust als Freude auf das Derby beim KSC

Neues vom KSC Nach Pokal-Aus: Eher Frust als Freude auf das Derby beim KSC

Quelle: Uli Deck/dpa

Richtige Vorfreude auf das Derby in Kaiserslautern kommt beim Karlsruher SC nach dem knappen Ausscheiden im DFB-Pokal noch nicht auf. Trainer Eichner muss mehrere Ausfälle verkraften.

Mit einem Erfolg im Klassiker beim 1. FC Kaiserslautern will der Karlsruher SC die Enttäuschung nach dem Pokal-Aus hinter sich lassen. Das Zweitliga-Spiel gegen den punktgleichen Tabellendritten aus der Pfalz am Samstag (13.00 Uhr/Sky) kommt Trainer Christian Eichner nicht ungelegen.

«Ich glaube, dass es das richtige Spiel ist, um den Körper und vor allen Dingen den Geist relativ schnell wieder online zu haben», sagte Eichner am Tag vor dem Verfolgerduell.

Nach dem verlorenen Achtelfinale im DFB-Pokal am Mittwoch war beim KSC vorrangig Frustbewältigung angesagt. Große Spielfreude herrschte auf dem Trainingsplatz nach dem bitteren 4:5 im Elfmeterschießen gegen den Bundesligisten FC Augsburg nicht.

«Das ist aber einfach nur menschlich», fand Eichner. «Wir hätten uns jetzt gestern hinstellen können und sagen, klasse, am Samstag geht es auf den Betzenberg», sagte er am Freitag. So sei es aber nicht gewesen. Keiner habe da an den 1. FC Kaiserslautern gedacht, auch nicht das Trainerteam.

 

Mehrere Ausfälle bei Spiel auf dem Betzenberg

Neben dem gelb-gesperrten Mittelfeldspieler Dzenis Burnic wird auch Stürmer Andrin Hunziker fehlen. Hunziker zog sich am Donnerstag kurz vor Trainingsende eine Oberschenkelverletzung zu und wird vermutlich länger ausfallen.

«Da ist es jetzt zur Stunde noch so, dass wir abklären müssen, ob das nur muskulär ist oder ob vielleicht auch eine Sehnenbeteiligung drinsteckt», erklärte Trainer Eichner. Sei dies der Fall, «dann reden wir nicht von obligatorischen zwei bis vier Wochen, sondern dann reden wir schon von mehr Wochen», sagte der 42-Jährige.

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