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Nach Unfallserie bei Pforzheim: Neue Maßnahmen gegen Unfälle am Lärmschutztunnel der A8

Nachrichten Nach Unfallserie bei Pforzheim: Neue Maßnahmen gegen Unfälle am Lärmschutztunnel der A8

Quelle: Uli Deck/dpa
dpa

Stau- und Unfall-Hotspot A8: Immer wieder kracht es im Lärmschutztunnel auf der Autobahn bei Pforzheim. Nun reagiert die Autobahn GmbH.

Nach wiederholten Unfällen und Staus im Bereich des neuen Lärmschutztunnels auf der Autobahn 8 bei Pforzheim sollen zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen greifen. Unter anderem sei früher Tempo 60 angeordnet worden, zudem kämen weitere Warnschilder und zusätzliche Signalgeber hinzu, teilte die Autobahngesellschaft Südwest mit. Außerdem sei die Beleuchtung in dem Tunnel verbessert worden.

Zudem soll künftig nach einem Unfall bei einer Sperrung die nicht betroffene Fahrbahnseite früher wieder freigegeben werden. Dieser Ablauf soll künftig automatisiert und in die Tunnelsteuerung integriert werden, wie die Autobahn GmbH weiter mitteilte.

Hintergrund der Maßnahmen seien Vorfälle, bei denen Fahrzeuge trotz Verbots- und Hinweisschildern sowie roter Ampeln weiterfuhren und dadurch Menschen gefährdeten. Zudem habe es Abstands- und Geschwindigkeitsverstöße gegeben, die zu Auffahrunfällen im Lärmschutztunnel geführt hätten.

Unfall-Hotspot Lärmschutztunnel auf A8

An der Enztalquerung wird die A8 aktuell auf sechs Spuren erweitert. Die Baustelle zwischen Pforzheim-Nord und Pforzheim-Süd war vergangenes Jahr einer der Stau-Hotspots in Baden-Württemberg. Der Ausbau soll nach derzeitigem Stand bis Ende 2027 abgeschlossen sein.

Der Verkehr in beiden Richtungen fließt derzeit den Angaben zufolge über die fertiggestellte dreispurige Fahrbahn Richtung Stuttgart durch die erste Röhre des Tunnels. Parallel dazu entsteht die neue Fahrbahn Richtung Karlsruhe. In dem Bereich kommt es immer wieder zu Unfällen. Anfang Februar gab es etwa einen Auffahrunfall mit acht Fahrzeugen und kilometerlangen Staus.

 

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