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Kohle und Gas verlieren – Erneuerbare Energien holen auf im Südwesten

Nachrichten Kohle und Gas verlieren – Erneuerbare Energien holen auf im Südwesten

Quelle: Marcus Brandt/dpa
dpa

Kernenergie weg, Kohleanteil schrumpft: Erneuerbare liefern jetzt fast 59 Prozent des Stroms in Baden-Württemberg. Welche Rolle Erdgas und andere Energieträger noch spielen.

Die Stromerzeugung in Baden-Württemberg ist gesunken. 2024 ging sie nach vorläufigen Berechnungen um 8 Prozent auf 34.067 Millionen Kilowattstunden zurück, wie das Statistische Landesamt in Fellbach mitteilte. Als Gründe dafür wurden der Ausstieg aus der Kernenergie im April 2023 sowie der aufgrund des Kohleausstiegs sinkende Einsatz der Steinkohle zur Stromerzeugung genannt. Außerdem sei weniger Strom aus Erdgas erzeugt worden.

Die erneuerbaren Energieträger lieferten 2024 knapp 59 Prozent an der gesamten Erzeugung. Dies waren rund 3 Prozent mehr Strom als im Vorjahr. Der Steinkohleanteil am Strommix im Südwesten lag laut Mitteilung bei knapp 23 Prozent. Die Stromerzeugung aus Erdgas betrug 11,1 Prozent. Sie ist damit im Vergleich zum Vorjahr um rund 6 Prozent gesunken. Aus sonstigen nicht-erneuerbaren Energieträgern wurde gut 7 Prozent des Stroms erzeugt. Dazu gehören unter anderem Heizöl, Braunkohle, Flüssiggas, nicht-biogener Abfall oder Pumpspeicherwasserkraftwerke ohne natürlichen Zufluss.

 

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