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Nach Warnstreiks: Neuer Tarifvertrag im Omnibusgewerbe

News Nach Warnstreiks: Neuer Tarifvertrag im Omnibusgewerbe

Quelle: Sebastian Kahnert/dpa
dpa

Bei den privaten Omnibusunternehmen im Südwesten gab es mehrere Warnstreiks. Jetzt ist der Konflikt zu Ende.

Der Tarifkonflikt im privaten Omnibusgewerbe ist beigelegt. Nach Angaben des Verbandes Baden-Württembergischer Omnibusunternehmen (WBO) einigte sich der Verband mit der Gewerkschaft Verdi auf Lohnerhöhungen in drei Stufen – bei einer Laufzeit von 27 Monaten. Demnach steigen die Entgelte am 1. März um 3 Prozent, ab 1. Mai 2026 um weitere 3 Prozent und ab 1. Januar 2027 um 2 Prozent.

«Die Höhe des Abschlusses ist hart an der Grenze dessen, was viele Busunternehmen in Anbetracht des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds zu leisten im Stande sind», bilanzierte der Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Horst Windeisen. «Die Laufzeit von 27 Monaten gewährt den Unternehmen jedoch Planungssicherheit, was angesichts der ungewissen Zukunft bei Themen wie Deutschlandticket und zunehmenden Finanznöten von Landkreisen und Kommunen dringend notwendig ist.»

Die Gewerkschaft hatte ursprünglich für die rund 9.000 Beschäftigten im privaten Omnibusgewerbe unter anderem neun Prozent mehr Lohn und Gehalt gefordert – bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die angepeilte Urabstimmung sei in einer zusätzlich anberaumten fünften Verhandlungsrunde in Böblingen noch abgewendet worden, erklärte Verdi.

«Mit diesem Paket können wir die Arbeitsbedingungen weiter verbessern. Die von den Arbeitgebern geforderte Stagnation konnte dank der starken Streikbewegung verhindert werden», sagte Verhandlungsführer Jan Bleckert laut Verdi-Mitteilung.

 

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