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Saisonstart im Blick: Was bieten Skiregionen ihren Gästen?

Nachrichten Saisonstart im Blick: Was bieten Skiregionen ihren Gästen?

Quelle: Philipp von Ditfurth/dpa/Archivbild

Wann fällt der erste Schnee – und wo lohnt sich der Ausflug auf die Piste wirklich? Der Feldberg peilt Ende November den Saisonstart an – im Allgäu sollen Anfang Dezember die Lifte laufen.

Wann kann ich in diesem Jahr wieder Ski fahren in Baden-Württemberg – und wo? Und wie viel kostet mich das? Das große Skigebiet Feldberg im Hochschwarzwald will am 28. November die Wintersportsaison einläuten – falls der Schnee auf den Pisten ausreicht. Einen Tag früher sollen Saisonkarteninhaber auf dem höchsten Berg des Südwestens die Pisten testen dürfen. Was erwarten die Schwäbische Alb und das Allgäu?

Die Schwäbische Alb: viele Skilifte an Hängen

Auf der Schwäbischen Alb gibt es rund 70 Skilifte. Es gebe auf der Alb aber keine verschiedenen Skigebiete, sondern in der ganzen Region verteilte kleine Skilifte an Hängen. Zu den Preisen könne man sich noch nicht äußern, sagt eine Sprecherin des Tourismusverbands Schwäbische Alb. «Als Mittelgebirge ist das Skifahren bei uns, wenn es denn möglich ist, wesentlich günstiger als in alpinen Skigebieten.»

Ob und wenn ja, wann die Wintersportsaison 2025/2026 auf der Schwäbischen Alb startet, könne man momentan noch nicht absehen. Am wahrscheinlichsten und häufigsten sei Wintersport grundsätzlich in den höhergelegenen Regionen der Alb möglich, so auf der Zollernalb und in Albstadt – und auch dort, wo bei entsprechenden Bedingungen beschneit werde, wie in der Wintersport-Arena. «Aber auch dafür muss das Winterwetter erst mal passen», sagt die Sprecherin. Der Klimawandel sorge dafür, dass die Skilifte der Region immer weniger Betriebstage pro Saison verzeichneten. «Die Schneefälle variieren von Jahr zu Jahr stark, und insgesamt bleibt der gefallene Schnee häufig nicht mehr so lange liegen», sagt die Verbandssprecherin. Auch der Langlauf sei vom Klimawandel betroffen.

Zudem gebe es keine hochmodernen Liftanlagen oder Bergbahnen. In der Regel finde man normale Schlepplifte, die häufig von örtlichen Sportvereinen betrieben werden. Die Wintersport-Arena Holzelfingen sei mit der modernste Anbieter, bei dem auch Snowfarming und technische Beschneiung zum Einsatz komme.

Wann lohnt sich ein Ausflug ins Allgäu?

Die Oberstdorf-Kleinwalsertal-Bergbahnen planen, mit der Fellhornbahn Anfang Dezember in Betrieb zu gehen, wie die Allgäu GmbH in Kempten mitteilt. «Die Skigebiete öffnen nach Schneelage – gerade kleinere können schnell reagieren und starten manchmal auch schon Ende November. So war es auch im vergangenen Jahr. «Am 23. November waren drei Gebiete in Betrieb», sagt eine Sprecherin. Die Preise gehen nach oben, «zwischen 2 und 5 Prozent». Mehr Details gab es hierzu nicht.

Die Fellhornbahn wurde demnach erneuert, und der Höllwieslift wird nach mehrjähriger Pause wieder in Betrieb genommen. Generell investierten die Bergbahnen in neueste, innovative und damit energiesparende Technik, sei es am Berg bei der Schneeerzeugung und Pistenpräparierung oder bei ihren Fahrzeugen.

Auch die Feldbergbahnen haben sich zu den Preisen geäußert. Wie der Geschäftsführer der Feldbergbahnen GmbH, Kai Lebrecht, sagte, wird es einen durchschnittlichen Anstieg der Preise um 2,8 Prozent geben. «Das ist eine moderate Erhöhung.» Der Einstiegspreis für ein Standard-Internetticket werde im Vorjahresvergleich bei 39 Euro stabil bleiben, sagte der Manager. Das Unternehmen führte schon vor Jahren ein flexibles Preissystem ein, das einen vorzeitigen Onlinekauf belohnt. Der Maximalpreis für ein Ticket betrage nun 59 Euro, bisher waren es 56 gewesen.

Warum ist die Nebensaison so wichtig?

Gäste, die ins Allgäu reisen, sind laut der Allgäu GmbH keine Hardcore-Skifahrer. Sie suchten vor allem Erholung. «Im Allgäu wird es auch weiterhin schneesichere Regionen geben, auch wenn sie im Zweifel nicht ab Hotel Ski fahren können, so doch in Deutschlands größtem Skigebiet Oberstdorf-Kleinwalsertal.» Den Gästen werde das ganze Jahr Programm geboten. Dazu zählten Spa-Bereiche in Hotels und Sennereiführungen oder Werkstattbesuche.

Auf wetterunabhängige Angebote setzt auch die Schwäbische Alb. Das Angebot an Indoor-Aktivitäten ist laut dem Tourismusverband riesig: Es gebe eine Vielzahl an Museen, Ausstellungen, Burgen, Schlössern, Thermal- und Freizeitbädern, Indoor-Sport-Aktivitäten und Restaurants.

 

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