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So verhält man sich beim Biss einer Nosferatu-Spinne

News So verhält man sich beim Biss einer Nosferatu-Spinne

Quelle: Benjamin Westhoff/dpa
dpa

Die Spinnenart breitet sich in Baden-Württemberg seit Jahren aus. Ihre Giftklauen können die menschliche Haut durchdringen. Doch was tun, wenn sie zubeißt? Ein Experte gibt Tipps, einer ist eiskalt.

Wer von einer Nosferatu-Spinne gebissen wird, sollte das Tier fangen. Falls wider Erwarten eine Behandlung nötig würde, hätte man dann einen Beleg, erklärte der stellvertretende Vorstand der Arachnologischen Gesellschaft und ehemalige Abteilungsleiter Biowissenschaften am Karlsruher Naturkundemuseum, Hubert Höfer. Ferner sollte man die Bissstelle beobachten.

Der Biss schmerzt nach Angaben des Museums weniger stark als ein Wespenstich. An der Haut könnten Kribbeln oder Gefühllosigkeit auftreten, seltener ein lokaler Schmerz, die laut Höfer nach spätestens wenigen Stunden völlig verschwinden. Falls die Rötung großflächiger ist oder andere Symptome auftreten, könnte man zu einem Arzt oder einer Ärztin – am besten mit Spinne.

Ab ins Gefrierfach

Man könne die Tiere zum Beispiel mit Hilfe eines Glases fangen und dieses samt der Spinne ins Gefrierfach stellen. Entdeckt man einfach so eine Nosferatu, rät der Fachmann, diese in Ruhe zu lassen. Wenn man das nicht aushalte, könne man sie mit einem Glas oder Karton fangen und nach draußen bringen.

Wenn zu viele der Spinnen in der Wohnung sind und getötet werden sollen, nennt Höfer ebenfalls die Gefrierfach-Methode. «Erschlagen ist eine Option, die ich als Spinnenliebhaber nicht vorschlagen will, aber das beeinträchtigt die Population sicher auch nicht, Artenschutz ist hier nicht maßgeblich.»

 

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