Karlsruher SC
Spiel gedreht: Karlsruhe schlägt Münster im DFB-Pokal

Karlsruher SC Spiel gedreht: Karlsruhe schlägt Münster im DFB-Pokal

Quelle: David Inderlied/dpa

Der KSC gerät gegen Münster zunächst in Rückstand, zeigt dann aber Moral. Der Kapitän leitet die Wende ein.

Der Karlsruher SC ist beim SC Preußen Münster nach einem Rückstand noch in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Die Zweitliga-Mannschaft von Trainer Maximilian Senft besiegte den Drittligisten mit 2:1 (0:1). Vor 13.945 Zuschauern im ausverkauften Preußenstadion drehten Marvin Wanitzek (69. Minute) und Sebastian Jung (81.) die Partie mit ihren Toren für den KSC. Montell Ndikom (35.) hatte Münster zunächst in Führung geschossen. Tief in der Nachspielzeit sah Münsters Samuel Althaus zudem die Rote Karte.

Ndikom bringt Münster per Flachschuss in Führung

Die Gäste übernahmen zu Beginn die Kontrolle und hatten das Mittelfeld größtenteils im Griff. Torgefahr strahlten die Karlsruher aber lange keine aus. Die Partie spielte sich hauptsächlich zwischen den beiden Strafräumen ab. Die erste wirkliche Torchance hatten die Preußen nach fast einer halben Stunde. Charalambos Makridis scheiterte aus kurzer Distanz an KSC-Torwart Hans Bernat.

Die Aktion gab den Gastgebern Auftrieb. Münster wurde stärker und belohnte sich. Ndikom traf aus rund 18 Metern flach in die Ecke.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte der KSC den Druck. Der eingewechselte Louey Ben Farhat verfehlte erst das Tor und scheiterte später an Preußen-Keeper Morten Behrens. Moritz Broschinski grätschte knapp an einer scharfen Hereingabe vorbei.

Wanitzek sorgte dann für den verdienten Ausgleich. Der 33 Jahre alte KSC-Kapitän traf aus 25 Metern. Die Gäste blieben dran. Broschinski legte den Ball per Kopf vor und Jung ließ die mitgereisten Karlsruher Fans jubeln.

 

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