News
Strompreis bei Grundversorgung – leicht sinkende Preise

News Strompreis bei Grundversorgung – leicht sinkende Preise

Quelle: Silas Stein/dpa
dpa

Manche Stromkunden in der Grundversorgung haben schon Post bekommen: Zum Jahreswechsel setzen viele Energieunternehmen ihre Preise neu fest. Strom wird teilweise etwas günstiger.

Einige baden-württembergische Haushalte in der Grundversorgung können zum Start in das Jahr 2025 mit leicht sinkenden Strompreisen rechnen. Nach Angaben des Vergleichsportals Verivox mit Sitz in Heidelberg gibt es 31 Strompreissenkungen regionaler Grundversorger um durchschnittlich 7,5 Prozent. Das entlastet eine Familie mit einem Stromverbrauch von 4.000 Kilowattstunden um durchschnittlich 137 Euro im Jahr. Hingegen erhöht sich in sechs Fällen der Preis, durchschnittlich um 5 Prozent. Das seien Mehrkosten von 88 Euro im Jahr.

Grundversorger sind Energiefirmen, die in einem Netzgebiet die meisten Haushalte mit Strom beliefern. Das sind oft kommunale Stadtwerke. Im Einzugsgebiet der Grundversorger mit Strompreissenkungen leben nach Angaben des Vergleichsportals 15,5 Prozent der Haushalte des Bundeslandes. In den von Erhöhungen betroffenen Gebieten leben 0,8 Prozent der Haushalte. Für 83,7 Prozent der Haushalte ergebe sich keine Preisänderung. Im Schnitt sinken die Preise in der Grundversorgung in Baden-Württemberg damit nur leicht, nämlich um 1,1 Prozent.

Die Preise der Grundversorgung sind veröffentlichungspflichtig und müssen sechs Wochen vor Änderung bekanntgegeben werden. Für Preisänderungen zum 1. Januar galt daher der Stichtag 20. November. Verivox wertete veröffentlichungspflichtige Preisänderungen der Grundversorger aus. Die Preise beziehen sich demnach auf die Abnahmemenge von 4.000 Kilowattstunden, was dem Verbrauch einer 4-köpfigen Familie entspricht, wie das Vergleichsportal mitteilte. «Trotz Strompreissenkungen bleibt das Preisniveau in der Grundversorgung nach wie vor hoch.» Ein Tarif in der Grundversorgung kostet demnach im neuen Jahr im Schnitt rund 43,5 Cent die Kilowattstunde. Ein Wechsel zu einem günstigeren Anbieter kann viel Geld sparen.

Weitere Nachrichten

Nach zweiter Verhandlungsrunde: Warnstreiks in Metall- und Elektroindustrie rücken näher

In der zweiten Verhandlungsrunde legt die Arbeitgeberseite ein Angebot vor. Doch dieses weisen die Arbeitnehmer als unzureichend zurück. Damit dürfte es bald Warnstreiks in Baden-Württemberg geben.

Gruselhaus: Für diese Familie ist Halloween wichtiger als Weihnachten

Für viele gehört Weihnachten zum Höhepunkt des Jahres - für Kim und Wolfram König ist es Halloween. Monate investieren sie in ihr Gruselhaus. Dieses Jahr entführen sie Besucher nach Mexiko.

Krankheit Alzheimer wurde vor 120 Jahren entdeckt: Zahl der Betroffenen steigt

Die Zahl von Menschen mit Demenz nimmt zu - die meisten davon haben Alzheimer. Angehörige von Betroffenen übernehmen den größten Teil ihrer Pflege - und bräuchten selbst mehr Hilfen.

Atommüll-Endlager: Zwei Südwest-Gebiete nicht mehr im Rennen

Die Suche nach einem Atommüll-Endlager geht in die nächste Runde: Die Auswahl der als geeignet bewerteten Gebiete wurde weiter eingegrenzt. Wo liegen die Schwerpunkte in Baden-Württemberg?

Geld Münzen

336 Millionen Euro mehr Steuern - aber trotzdem Lücke im Landeshaushalt

336 Millionen Euro mehr Steuern als erwartet – und trotzdem fehlt Baden-Württemberg Geld im Haushalt 2027. Warum der erwartete Aufschwung den Spielraum der Landesregierung zugleich schrumpfen lässt.






















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.