News aus Baden-Württemberg
Studie: Jugendliche verbringen immer mehr Zeit im Netz

News aus Baden-Württemberg Studie: Jugendliche verbringen immer mehr Zeit im Netz

Quelle: Pixabay
dpa

Im Corona-Jahr 2020 haben die Jugendlichen in Deutschland deutlich mehr Zeit mit digitalen Unterhaltungsmedien verbracht.

Dies ergab die neue JIM-Studie (Jugend, Information, Medien), die die Landesanstalt für Kommunikation am Freitag in Stuttgart vorstellte. Die tägliche Internetnutzungsdauer stieg demnach im Vergleich zum Vorjahr von 205 auf 258 Minuten, also auf mehr als vier Stunden pro Tag. Ein Drittel davon entfiel auf den Bereich der Unterhaltung. Den geringsten Anteil der Onlinezeit hat mit elf Prozent die Informationssuche.

Mit digitalen Spielen verbringen Jungen laut Umfrage durchschnittlich 159 Minuten pro Tag, Mädchen 81 Minuten. Auch das Fernsehen gewann in der Gunst der Jugendlichen: In der Selbsteinschätzung der 12- bis 19-Jährigen stieg die werktägliche Fernsehdauer auf durchschnittlich mehr als zwei Stunden an.

Zur Kommunikation untereinander bleibt WhatsApp der wichtigste Online-Dienst. 94 Prozent der Jugendlichen verwenden den Messenger-Dienst mehrmals in der Woche, um sich mit anderen auszutauschen. 87 Prozent der Schülerinnen und Schüler haben eine WhatsApp-Gruppe mit ihrer Klasse. Instagram wird von 72 Prozent der Jugendlichen mehrmals in der Woche genutzt – mit steigender Tendenz. Die regelmäßige Nutzung der chinesischen Plattform Tiktok wuchs um 19 Prozentpunkte; jeder vierte Junge und zwei Fünftel der Mädchen kommunizieren regelmäßig über Tiktok.

Der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest organisiert zusammen mit dem Südwestrundfunk die jährliche Studienreihe JIM. Zwischen dem 8. Juni und 20. Juli wurden 1200 Jugendliche in Deutschland befragt.

 

Weitere Nachrichten

Pflegeheim Altersheim Seniorenheim Rollator

Eigenbeteiligung: Heimbewohner müssen immer mehr für Pflege bezahlen

Wer in ein Pflegeheim zieht, muss einen großen Teil der Kosten für Pflege und Unterkunft selbst berappen. Im Südwesten geht das jeden Monat schnell in die Tausende.

Laut Statistik: So viele Menschen profitieren vom höheren Mindestlohn

Zum Jahresbeginn wurde der Mindestlohn erhöht. Aber wie viele Menschen profitieren im Südwesten davon? Laut einer Schätzung des Statistischen Landesamts Hunderttausende.

Pilotprojekt für harten Kurs gegen ausländische Straftäter

Extra-Listen und mehr Druck auf ausländische Straftäter: Wer mehrfach auffällt, soll die Folgen spüren. Ein Pilotprojekt startet mit klarer Botschaft – und setzt auf Abschiebung statt Toleranz.

Nach Kollision mit Felsblock: Kulturbahn bei Calw bis 01. Februar gesperrt

Zugreisende müssen auf der Kulturbahn noch den ganzen Monat Einschränkungen einplanen. Nach dem Felssturz muss ein Hang bei Calw gesichert werden.

Kleiner Waffenschein – Schutz oder Risiko für Bürger?

Schreckschuss-, Reizgas- und Signalwaffen boomen: Mehr als 115.000 Menschen besitzen inzwischen einen Kleinen Waffenschein. Die Polizei sieht darin ein Risiko – statt Schutz drohe Eskalation.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.