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Tierschutz in der Vorweihnachtszeit: So lässt sich Gutes für Tiere bewirken

Nachrichten Tierschutz in der Vorweihnachtszeit: So lässt sich Gutes für Tiere bewirken

Quelle: Melanie Hofheinz

In der Vorbereitungszeit auf Weihnachten darf auch der Tierschutz nicht zu kurz kommen, darüber informiert das Land Baden-Württemberg: Mit bewussten Entscheidungen beim Einkauf und der Auswahl der Weihnachtsgeschenke lasse sich viel Gutes bewirken.

Viel Gutes für Tiere bewirken

Zur Vorbereitung auf das Fest gehört – laut dem Land Baden-Württemberg – auch ein bewusster Blick auf den Tierschutz: Mit kleinen, durchdachten Entscheidungen – vom Einkauf bis zur Auswahl der Weihnachtsgeschenke – lasse sich nämlich viel Gutes für Tiere bewirken.

Beim Plätzchenbacken lohnt es sich, Eier aus tiergerechter Haltung zu wählen. Auch bei der Wahl von Fleisch für den Festtagsbraten oder die Weihnachtsgans können Verbraucherinnen und Verbraucher einen wertvollen Beitrag leisten, indem sie Produkte aus tierfreundlicher, vorzugsweise regionaler Haltung auswählen.

So werden Betriebe unterstützt, die sich für das Wohl ihrer Tiere einsetzen, und gleichzeitig unnötige Transportbelastungen vermieden.

 

Keine Süßigkeiten für die Tiere

Die Landestierschutzbeauftragte Dr. Julia Stubenbord, weist darauf hin: „Im Haushalt selbst gibt es zur Weihnachtszeit einiges zu beachten, damit auch Haustiere sicher durch die festlichen Tage kommen. Schokolade, Rosinen, viele Nüsse und weitere Leckereien gehören außer Reichweite der Vierbeiner, da sie giftig für Tiere sind.“

Ebenso sollten giftige Pflanzen wie Weihnachtsstern oder Amaryllis sowie Dekorationen wie Lametta und Tannennadeln vorsichtig eingesetzt werden. Aus Sicherheitsgründen sollten Haustiere nicht mit brennenden Kerzen am Adventskranz oder Baum allein gelassen werden. Baumschmuck aus Naturmaterialien ist eine sichere Alternative zu Glas, und Weihnachtsbäume sollten gut fixiert werden – besonders Katzen fühlen sich davon oft zum Klettern eingeladen.

 

Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke

Ein verantwortungsvoller Umgang mit Haustieren zeige sich besonders dann, wenn es um die Anschaffung eines neuen tierischen Familienmitglieds geht: „Tiere sind keine Geschenke – sie bedeuten Verantwortung und sollten niemals eine Überraschung unter dem Weihnachtsbaum sein. Gut durchdachte Entscheidungen helfen Tieren ein Leben lang“, so Dr. Stubenbord.

Die beste Haustierentscheidung entsteht durch bewusstes und realistisches Handeln: Es gilt, die eigenen zeitlichen, finanziellen und emotionalen Möglichkeiten zu prüfen, den passenden Hundetyp oder die passende Tierart zu wählen und bei Welpen auf Herkunft, Gesundheit und gute Sozialisation zu achten.

Illegaler Welpenhandel muss kritisch von seriösen Quellen unterschieden und Verdachtsfälle konsequent gemeldet werden.

 

Tierschutz im digitalen Raum

Auch im digitalen Raum kann jeder zum Tierschutz beitragen. Inhalte, die Tierleid zeigen oder fördern, dürfen nicht geliked oder geteilt, sondern sollten konsequent gemeldet werden. So wird verhindert, dass solche Videos oder Bilder weiter verbreitet und durch Algorithmen belohnt werden.

Tierheime und Tierschutzorganisationen freuen sich auch nach der Weihnachtszeit über jede Form der Unterstützung. Erfahrungsgemäß haben die Einrichtungen vor allem nach der Weihnachtszeit mit einem hohen Aufkommen an Tierabgaben zu rechnen.

Sachspenden wie Decken, Halsbänder oder Spielzeug helfen ebenso wie Futter- oder Geldspenden, Mitgliedschaften oder Tierpatenschaften. Auch ehrenamtliche Mitarbeit – etwa beim Gassigehen, Pflegen oder Unterstützen von Aktionen – ist eine wertvolle Hilfe.

Zusätzlich können Verbraucherinnen und Verbraucher beim Kauf auf tierschutzgeprüfte Siegel achten, bewusst auf Produkte mit Echtpelz verzichten und tierleidfreie Freizeitangebote wählen. Wer sich zudem über Qualzuchtmerkmale informiert und deren Kauf gezielt vermeidet, setzt ein weiteres Zeichen für verantwortungsvollen Umgang mit Tieren.

 

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