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Umworbener KSC-Stürmer Ben Farhat auch im Derby eine Option

Nachrichten Umworbener KSC-Stürmer Ben Farhat auch im Derby eine Option

Quelle: Uli Deck/dpa

Die sportliche Zukunft von KSC-Toptalent Louey Ben Farhat ist weiter offen. Vor dem Südwest-Derby spricht der Karlsruher Trainer über die schwierige Situation seines wechselwilligen Offensivspielers.

Karlsruhes umworbener Offensivspieler Louey Ben Farhat kommt trotz seiner Wechselabsichten auch für einen Einsatz im Südwestderby infrage. «Nein, es gibt keine Vorbehalte», antwortete KSC-Trainer Maximilian Senft auf eine entsprechende Frage bei der Pressekonferenz vor dem Topspiel der 2. Fußball-Bundesliga am Samstag (20.30 Uhr/RTL und Sky) in Kaiserslautern. Zum Ligaauftakt gegen Arminia Bielefeld (2:1) stand der 20 Jahre alte Transferkandidat ebenfalls im Kader, kam aber nicht zum Einsatz.

Er wolle Verständnis für die «schwierige Situation» von Ben Farhat aufbringen, sagte Senft. Der unter anderem auf der Wunschliste von Bundesligist Eintracht Frankfurt stehende Stürmer habe «eine sehr ordentliche Trainingswoche absolviert, ist in allen Übungen voll dabei», lobte der KSC-Trainer. «Dementsprechend nehme ich ihn wahr als einen Spieler, der natürlich sich mit der Situation befasst, in der er ist. Alles andere wäre auch sehr eigenartig.»

Senft: Ben Farhat identifiziert sich «total mit dem Club»

Der gebürtige Waiblinger identifiziere sich «total mit dem Club», betonte Senft. Es gebe keine Gedankenspiele, auf den Spieler aus Sorge vor einer Verletzung vor einem möglichen Verkauf zu verzichten. Er sei «guter Dinge, dass er möglicherweise auch einen sehr großen Impact in den nächsten Spieltagen für uns haben wird», sagte Senft.

Ben Farhat plant eigentlich den nächsten Karriereschritt und soll sich zwischenzeitlich mit den Frankfurtern bereits geeinigt haben. Allerdings hakt es bei der Ablöse. Die Karlsruher hoffen dem Vernehmen nach auf einen zweistelligen Millionenbetrag. «Wir haben uns aber ganz klar positioniert, dass es einen Preis hat», hatte KSC-Sportchef Mario Eggimann vor einer Woche zu der Personalie gesagt.

 

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