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Unwetter und Kälte begleiten die letzten närrischen Tage

News Unwetter und Kälte begleiten die letzten närrischen Tage

Quelle: Felix Kästle
dpa

Närrisches Treiben in der Kälte: Schnee, Regen und orkanartige Böen warten im Südwesten auf so manchen Narren. Warum die letzten Fastnachtstage nichts für Frostbeulen sind.

Für Fans der Fastnacht laufen die letzten närrischen Tage – und es bleibt ungemütlich, nass und kalt. Schnee und Regen wechseln sich ab und am Sonntag kündigen sich zu allem Überfluss auch noch kräftiger Wind und mancherorts sogar Sturmböen an. Abends und in der Nacht zum Rosenmontag könnten wieder Schneefälle einsetzen.

Die Temperaturen bleiben empfindlich niedrig und liegen der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zufolge zwischen minus 1 Grad im Hochschwarzwald und 7 Grad im Rheingraben. Vor allem auf den Schwarzwaldgipfeln wird es stürmisch: Am Feldberg erwarten die Meteorologen zum Teil Orkanböen um 110 Kilometer pro Stunde. Am Hochrhein kommt es zu stürmische Böen bis 60 Kilometer pro Stunde.

 

 Glättegefahr und Schnee in der Nacht

In der Nacht zum Montag zieht der Vorhersage zufolge zunächst ein Schneefallgebiet durch. Dabei könnte es kurzzeitig glatt werden. Vorübergehend fallen 1 bis 3 Zentimeter Neuschnee; im höheren Bergland sogar 5 bis 10 Zentimeter. Dann geht der Schnee rasch in Regen oder Schauer über. Es besteht erhöhte Glättegefahr durch überfrierende Nässe. Auch einzelne Gewitter sind nicht ausgeschlossen. Die Tiefstwerte liegen zwischen plus 5 und minus 3 Grad. Im Hochschwarzwald oder bei Gewittern sind weiterhin Sturmböen wahrscheinlich, auf dem Feldberg sogar orkanartige Böen oder Orkanböen aus Südwest.

 

Wechselhafter Wochenstart

Der Montag präsentiert sich nach Einschätzung des DWD verbreitet unbeständig. Immer wieder dürften Regenschauer und Gewitter mit Graupel durchziehen. Im höheren Bergland soll es Schneeregen oder Schnee geben, Glätte inklusive. Die Temperaturen steigen auf 3 Grad auf der Ostalb bis 11 Grad im Raum Freiburg. Dazu weht ein mäßiger Westwind, im Bergland und bei kräftigen Schauern oder Gewittern sind stürmische Böen möglich, am Feldberg auch orkanartige Böen.

Auch in der Nacht zum Dienstag bleibt es wechselhaft mit wiederholten Schauern und einzelnen Gewittern. Im Bergland fällt laut DWD erneut Schnee, sodass es glatt werden kann. Erwartet werden Tiefstwerte zwischen plus 6 und minus 2 Grad. Zeitweise treten starke bis stürmische Böen auf, im hohen Schwarzwald sind aus West bis Nordwest auch schwere Sturmböen wahrscheinlich.

 

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