News aus der Fächerstadt
Urteil: Prozess um möglichen Anschlag auf Karlsruher EISZEIT

News aus der Fächerstadt Urteil: Prozess um möglichen Anschlag auf Karlsruher EISZEIT

Quelle: Thomas Riedel
dpa

Im Winter 2017 soll ein mutmaßlicher Anhänger der Terrormiliz IS einen Anschlag mit einem Lastwagen auf die Karlsruher Eisbahn geplant haben. Die Bundesanwaltschaft hat nach mehr als zwei Jahren Prozess eine hohe Strafe gefordert. Nun plädiert die Gegenseite.

Für mutmaßliche Anschlagspläne auf die Karlsruher Eislaufbahn in der Vorweihnachtszeit 2017 will die Bundesanwaltschaft einen möglichen islamistischen Terroristen lange hinter Gittern sehen. Der Anklagevertreter hatte vergangene Woche am Oberlandesgericht Stuttgart auf eine Freiheitsstrafe von acht Jahren und drei Monaten plädiert. Am heutigen Morgen (9.00 Uhr) hat der Verteidiger das Wort. Er hatte zu Beginn des Verfahrens vor mehr als zwei Jahren die Unschuld seines damals 29-jährigen Mandanten beteuert.

Der soll nach dem Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt Ende 2016 mit zwölf Toten geplant haben, in ähnlicher Weise ein Jahr später einen Lastwagen in die Stände an der Eisbahn in Karlsruhe zu steuern und so viele Menschen umzubringen. Der Verteidiger hatte beim Prozessauftakt gesagt, der in Freiburg geborene Deutsche kurdischer Herkunft sei nie ein gewaltbereiter Islamist gewesen, praktiziere Mitmenschlichkeit und liebe die Freiheit und die Demokratie.

Die Bundesanwaltschaft ging laut einem Gerichtssprecher bei ihrer Strafforderung von der Unterstützung einer ausländischen terroristischen Vereinigung, konkret des sogenannten Islamischen Staats (IS), in sechs Fällen und in einem weiteren Fall von der Mitgliedschaft im IS aus. Darin sei der Plan mit erfasst, einen Anschlag auf die Stände rund um die Eisfläche auf dem Karlsruher Schlossplatz zu begehen. Der Prozess soll nach bisheriger Planung am 2. Dezember enden.

 

Weitere Nachrichten

Mehr als 70.000 demonstrieren gegen Corona-Maßnahmen

In Baden-Württemberg sind am Montag 74.000 Demonstranten auf 355 Versammlungen gegen die Corona-Maßnahmen auf die Straße gegangen - so viele wie nie.

Lockerung im Handel, Kultur und Sport: FFP2-Maske im ÖPNV

Die Justiz macht massiv Druck: Das Land soll lockern, wenn die Grenzwerte das hergeben. Kretschmann will wegen Omikron vorsichtig bleiben - geht aber nun doch erste Öffnungsschritte.

Baden-Württemberg plant Lockerungen für Sport- & Kulturveranstaltungen

Baden-Württemberg will die Corona-Regeln für Sport- und Kulturveranstaltungen ebenfalls lockern, aber nicht so stark wie Bayern.

Baden-Württemberg will Wohnen bezahlbarer machen

Wohnen wird von vielen als soziale Frage der Zeit bezeichnet. Das Land setzt deshalb viele Millionen Euro ein, um es ein wenig günstiger zu machen. Eine Mammutaufgabe.

Geld Euro Verluste

Baden-Württemberg zahlte 2021 rund vier Milliarden für andere Länder

Früher hieß es Länderfinanzausgleich, heute Finanzkraftausgleich. Doch die größten Geber bleiben dieselben. Nach den Bayern müssen die Baden-Württemberger am tiefsten in die Tasche greifen.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 
















Auch interessant


Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Daumen hoch, wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, oder zeigen Sie uns, dass wir uns verbessern können.

0%
0%

Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.