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„Vision Zero“- Kampagne: So will Karlsruhe mehr Sicherheit im Straßenverkehr schaffen

News „Vision Zero“- Kampagne: So will Karlsruhe mehr Sicherheit im Straßenverkehr schaffen

Quelle: pixabay

„Vision Zero“, das heißt die Reduzierung von Verkehrstoten und Schwerverletzten auf null. Da dieses Ziel noch schwer zu erreichen ist, plant das Land Baden-Württemberg, die Zahl der Verkehrstoten bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 60 Prozent zu senken.

Mehr Sicherheit im Karlsruher Straßenverkehr

Ein Brückenbanner der Kampagne „Team Vision Zero“ wurde kürzlich über dem Adenauerring in Karlsruhe platziert und soll Verkehrsteilnehmer darauf hinweisen, beim Fahren vorsichtig zu sein.

Um die Sicherheit auf den Straßen der Fächerstadt zu verbessern, seien Verkehrsversuche ein wichtiges Werkzeug – wie sie beispielsweise aktuell in der Stuttgarter Straße, dem „Oststadtkreisel“ und in der Gerwigstraße umgesetzt würden.

Auch die Unfallkommission, in der verschiedene Ämter der Stadtverwaltung, darunter Ordnungs-, Stadtplanungs- und Tiefbauamt sowie Polizei und Verkehrsbetriebe vertreten sind, seien wichtig. Denn die Kommission habe die Aufgabe, Unfallhäufungsstellen zu analysieren und Lösungen zu finden.

Ergänzend dazu führe die Stadt regelmäßig mobile Verkehrsrunden durch, bei denen gezielt untersucht werde, ob und wo zusätzliche Maßnahmen wie neue Piktogramme oder Fahrbahnmarkierungen erforderlich seien, um die Sicherheit zu erhöhen.

Ein weiteres Instrument zur Verbesserung der Verkehrssicherheit seien Radverkehrsschauen sowie digitale Anzeigen, zur Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmenden.

Künftig sollen außerdem weitere Tempo-30-Zonen eingeführt werden sowie verstärkte Kontrollen beim Parken entgegen der Fahrtrichtung unternommen werden, teilt die Stadt mit.

 

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