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Von Grau zu Grün: Entsiegelungskonzept für die Karlsruher Innenstadt

Nachrichten Von Grau zu Grün: Entsiegelungskonzept für die Karlsruher Innenstadt

Quelle: bauchplan

Die Stadt Karlsruhe arbeite an einem Konzept zur Entsiegelung in der Innenstadt, um die Aufenthaltsqualität und das Stadtklima zu verbessern. Ziel sei es, versiegelte Flächen zu entfernen und durch Begrünung zu ersetzen, teilt die Stadt in einer Meldung mit.

Die Auswirkungen des Klimawandels abmildern

Besonders in dicht bebauten Städten wie Karlsruhe trägt die Flächenversiegelung zu hohen Temperaturen und einem erhöhten Überschwemmungsrisiko bei Starkregen bei. Die Innenstadt ist hiervon besonders betroffen – das teilt die Stadt Karlsruhe in einer Pressemeldung mit.

Die geplanten Maßnahmen zur Entsieglung sollen dazu beitragen, die Auswirkungen des Klimawandels abzumildern und Karlsruhe als lebenswerte Stadt weiterzuentwickeln, heißt es.

Das Konzept berücksichtige, laut Stadtangaben, dass es vielfältige Ansprüche an die verfügbaren Flächen gäbe:

Verkehrsflächen, Platz für Außengastronomie und Erholungsflächen seien Beispiele. Auch unterirdisch gäbe es Herausforderungen durch Wurzeln, Leitungen, U-Bahn und weitere Infrastrukturen. Gleichzeitig könnten Synergien genutzt werden, beispielsweise durch eine koordinierte Umsetzung mit geplanten Bauarbeiten zum Fernwärmeausbau oder die gezielte Nutzung natürlicher Geländeformen zur besseren Regenwasserführung.

Entsiegelungskonzept: Projekt vom Land gefördert

Das Entsiegelungskonzept baut auf dem bestehenden Konzept „Öffentlicher Raum und Mobilität Innenstadt“ (ÖRMI) auf und wird durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg im Rahmen des Landesförderprogramms KLIMOPASS unterstützt.

Im Rahmen des Projekts City Transformation, das durch das Bundesprogramm Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren gefördert wird, entstehen Pilotplanungen für zentrale öffentliche Plätze und Straßen, die nach und nach realisiert werden sollen.

 

Beteiligungsformate geplant

Um die Bürgerinnen und Bürger in den Prozess einzubeziehen, plane das Stadtplanungsamt zwischen Mai und Oktober 2025, verschiedene Informationsveranstaltungen und Beteiligungsformate. Termine folgen.

 

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