Karlsruher SC
Vor Länderspielpause: KSC im Heimspiel gegen Nürnberg unter Druck

Karlsruher SC Vor Länderspielpause: KSC im Heimspiel gegen Nürnberg unter Druck

Quelle: Marc Schüler/dpa

Karlsruhe steht gegen Nürnberg unter Druck. Im direkten Trainer-Duell liegt Maximilian Senft aber vorn. Auch zu einem möglichen Ersatz für den verletzten Stürmer Moritz Broschinski äußert er sich.

Maximilian Senft geht mit guten Erinnerungen ins nächste Trainer-Duell mit Miroslav Klose. Er habe den früheren Weltklasse-Stürmer im März 2023 als «herzlich und bodenständig» kennengelernt, sagte der 37-Jährige, der mit dem Karlsruher SC in der 2. Fußball-Bundesliga am Samstag (13.00 Uhr/Sky) auf Klose und den 1. FC Nürnberg trifft.

Senft war damals Trainer bei der SV Ried, feierte einen 2:1-Auswärtssieg gegen Klose und den SCR Altach. Er sei damals noch ein Novize in der österreichischen Bundesliga und Klose «der WM-Held» gewesen, berichtete Senft. Dennoch sei ihm der Weltmeister von 2014 «auf Augenhöhe» begegnet. Das habe er als «sehr wertschätzend» empfunden, so Senft weiter.

Der KSC steht gegen Nürnberg unter Druck. Nach zwei deutlichen Heimniederlagen nacheinander drohen die Badener vor der Länderspielpause in der Tabelle unten reinzurutschen. Der FCN indes ist mit 13 von 15 möglichen Punkten in die neue Saison gestartet. Die Franken seien «eine Mannschaft der Stunde», meinte Senft. Sie hätten «sehr viel Offensivqualität», warnte er.

Ob die Badener nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Stürmer Moritz Broschinski in der eigenen Offensive noch mal nachrüsten, ließ der Österreicher offen. «Der Markt ist begrenzt», sagte Senft. «Wir denken unseren Weg langfristig.» Man wolle «keine Schnellschüsse» machen.

«Ob der richtige Stürmer verfügbar und machbar ist, wird sich in den nächsten Tagen oder Wochen zeigen», sagte Senft. Broschinski wird dem KSC infolge einer Operation am Sprunggelenk wohl für den Rest des Jahres fehlen.

 

Weitere Nachrichten

Weitere Straftäter aus Baden-Württemberg nach Afghanistan abgeschoben

Einige von ihnen wurden wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verurteilt, andere wegen Drogen-Handels: Zehn Afghanen, die in Baden-Württemberg lebten, wurden in ihr Heimatland abgeschoben.

Was der Hornisgrinde-Wolf das Land bislang gekostet hat

Der Wolf auf der Hornisgrinde nähert sich immer wieder Menschen. Kritisch, aber nicht unmittelbar gefährlich, sagen die Behörden. Der Umgang mit ihm hat seinen Preis.

Jugendproteste: Gen Z demonstriert - was in Baden-Württemberg erwartet wird

Nach Krawallen bei Protesten in anderen Ländern warnt die Polizei auch in Baden-Württemberg vor möglichen Störungen. Doch vor dem Wochenende ist die Lage unübersichtlich.

Nach zweiter Verhandlungsrunde: Warnstreiks in Metall- und Elektroindustrie rücken näher

In der zweiten Verhandlungsrunde legt die Arbeitgeberseite ein Angebot vor. Doch dieses weisen die Arbeitnehmer als unzureichend zurück. Damit dürfte es bald Warnstreiks in Baden-Württemberg geben.

Gruselhaus: Für diese Familie ist Halloween wichtiger als Weihnachten

Für viele gehört Weihnachten zum Höhepunkt des Jahres - für Kim und Wolfram König ist es Halloween. Monate investieren sie in ihr Gruselhaus. Dieses Jahr entführen sie Besucher nach Mexiko.

Krankheit Alzheimer wurde vor 120 Jahren entdeckt: Zahl der Betroffenen steigt

Die Zahl von Menschen mit Demenz nimmt zu - die meisten davon haben Alzheimer. Angehörige von Betroffenen übernehmen den größten Teil ihrer Pflege - und bräuchten selbst mehr Hilfen.






















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.