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Was der Schneemond ist – und wo er heute zu sehen ist

News Was der Schneemond ist – und wo er heute zu sehen ist

Quelle: Thomas Warnack/dpa
dpa

Schneemond, Sturmmond oder Hornungs-Mond nennen die Menschen den Mond im Februar. Doch woher kommen die Namen?

Im Nordosten Baden-Württembergs haben die Menschen in der Nacht zum Dienstag noch die Chance, den sogenannten Schneemond zu sehen. «Wir reden im Prinzip über einen stinknormalen Vollmond», sagt Carolin Liefke, stellvertretende Leiterin des Hauses der Astronomie Heidelberg. Letztlich handele es sich um den Vollmond im Februar. Der Begriff stammt dabei laut US-Raumfahrtbehörde Nasa von nordamerikanischen Ureinwohnern, die den Vollmond im Februar wegen des häufig heftigen Schneefalls in dieser Zeit des Jahres etwa Schneemond und auch Sturmmond nannten.

Die Vollmondnacht im Februar war die Nacht auf Montag, wie Liefke sagt. Allerdings sei bei entsprechend klarem Himmel auch noch in der Nacht auf Dienstag ein fast kompletter Vollmond zu sehen.

Im Nordosten sind die Chancen auf freie Sicht am Größten

Laut Deutschem Wetterdienst ist dies vor allem im Nordosten des Landes der Fall. «Heute Nachmittag sollte es überall im Nordosten auflockern und entsprechend klar sein», sagt Meteorologe Thomas Schuster. Dort gebe es zwar auch Schleierwolken. «Aber da sollte der Mond auch locker durchscheinen können.» Von Südwesten her kommen demnach dichte Wolken, die ab Mitternacht bereits in Stuttgart die Sicht verdecken sollten. Ab 3 Uhr werde der Himmel dann wohl im ganzen Land bedeckt sein, sagt der Meteorologe.

Der Mond sollte laut Liefke direkt nach dem Sonnenuntergang im Osten zu sehen sein. Die Expertin verweist darauf, dass es auch im europäischen Raum traditionelle Monatsnamen für die Vollmonde gibt. «Der altdeutsche Name für den Februar-Vollmond ist der Hornungs-Mond, nach der Zeit des Jahres, in der Hirsche das Geweih abwerfen.»

 

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