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Winzer in Baden-Württemberg erzeugen deutlich weniger Wein

News Winzer in Baden-Württemberg erzeugen deutlich weniger Wein

Quelle: Alexandra Schuler/dpa
dpa

Ein feuchtes Frühjahr, späte Fröste, Hagel und Starkregen drücken die Menge an Weinmost. Bis auf die Anbauriesen Rheinhessen und Pfalz gibt es überall Rückgänge, vor allem in Baden und Württemberg.

Ein feuchtes Frühjahr und extremes Wetter haben die Menge des von Winzern erzeugten Weins in Baden und in Württemberg deutlich gedrückt. Während in den beiden größten Anbaugebieten Rheinhessen (2,44 Millionen Hektoliter) und Pfalz (1,78 Millionen Hektoliter) die erzeugte Menge nahezu auf dem Niveau des Vorjahres blieb, mussten die Regionen im Südwesten herbe Verluste hinnehmen.

In Baden schrumpfte die Menge um ein Viertel auf 954.000 Hektoliter, in Württemberg um mehr als 18 Prozent auf 667.000 Hektoliter. Das ist deutlich weniger als die noch im vergangenen September prognostizierte Menge. Insgesamt kamen in den deutschen Weinanbaugebieten 2024 mit 7,75 Millionen Hektolitern Weinmost knapp zehn Prozent weniger zusammen als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.

Vergleicht man die Menge mit dem Schnitt der Jahre 2018 bis 2023, beträgt das Minus sogar 12 Prozent. Damit liegt die Menge für 2024 noch unter der Schätzung des Bundesamtes vom vergangenen Oktober. Damals war die Behörde von weniger als 8,3 Millionen Hektolitern Weinmost ausgegangen.

Winzer standen im vergangenen Jahr vor mehreren Problemen. Starke Spätfröste führten zu Ernteausfällen. Der anhaltende Regen, später in Kombination mit hohen Temperaturen sorgte dann für Krankheiten in den Reben. Auch Hagel, Stürme und Starkregen schadeten der Ernte.

 

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