Corona in Baden-Württemberg
Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen steigt

Corona in Baden-Württemberg Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen steigt

Quelle: Jens Büttner

Die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen im Südwesten ist nach einem kurzzeitigen Rückgang wieder gestiegen – bleibt aber noch knapp unter dem Grenzwert von 390, der für die sogenannte Alarmstufe relevant ist.

Das Landesgesundheitsamt berichtete am Sonntag, dass nun 379 Covid-19-Erkrankte in Baden-Württemberg intensivmedizinisch behandelt würden. Das waren sieben mehr als am Vortag.

Wird die Alarmstufen-Marke von 390 an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen erreicht oder überschritten, treten automatisch schärfere Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie in Kraft wie 2G-Regeln (genesen oder geimpft). Im Moment gilt in Baden-Württemberg die sogenannte Corona-Warnstufe, die schon für viele Ungeimpfte Beschränkungen mit sich bringt.

Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz lag am Sonntag (Stand 16.00 Uhr) bei 4,73 nach 4,81 am Vortag. Sie gibt die Zahl jener Menschen an, die pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche mit Corona-Symptomen in eine Klinik kommen. Die aktuelle Zahl der Klinikeinweisungen ist allerdings in der Regel höher als in der Hospitalisierungsinzidenz ausgewiesen. Die vollständigen Werte liegen oft erst nach ein bis zwei Wochen vor.

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen stieg auf 385,9. Der Wert gibt an, wie viele neue Infektionen mit dem Coronavirus pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche den Behörden gemeldet wurden. Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle seit Beginn der Pandemie stieg um 3388 auf 706 987.

 

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