News aus Baden-Württemberg
Zahl der Störche in Baden-Württemberg wächst auch 2023

News aus Baden-Württemberg Zahl der Störche in Baden-Württemberg wächst auch 2023

Quelle: Thomas Warnack/dpa/Archivbild
dpa

Im Jahr 1975 stand der Storch in Baden-Württemberg kurz vor dem Aussterben – heute ist der Bestand wieder stabil. 2250 Horstpaare zählten Ehrenamtliche in diesem Jahr. Immer mehr Vögel verbringen sogar den Winter im Ländle.

Auch in diesem Jahr waren in Baden-Württemberg wieder mehr Störche zu sehen. 2250 Horstpaare zählten Ehrenamtliche des Naturschutzbundes Nabu. Das seien 13 Prozent mehr als im Vorjahr, sagte eine Sprecherin. Besonders viel Nachwuchs hatten 2023 die Störche im Allgäu, in Oberschwaben und im Rheintal.

«Wir hatten dieses Jahr erneut einen guten Bruterfolg bei den Weißstörchen im Land», sagte Storchbeauftragte Judith Opitz. Etwa 4050 Jungvögel seien ausgeflogen. Knapp 1500 davon wurden beringt. Auch hier liege man leicht über dem Vorjahresniveau, hieß es.

Seit Jahren wächst die Weißstorchpopulation im Südwesten. Laut Opitz ist das ein Erfolg. 1975 hatte es in Baden-Württemberg nur noch 15 Brutpaare gegeben. Damals stand der Weißstorch hier kurz vor dem Aussterben, so die Expertin. Durch erfolgreiche Schutzmaßnahmen sei der Bestand heute stabil.

Immer mehr Störche bleiben laut Nabu mittlerweile das ganze Jahr im Südwesten. Die sogenannten Winterstörche sichern sich damit schon einen Horst als Familienstammsitz. Eigentlich überwintern die Vögel in Afrika. «Den Störchen steht hier im Winter meist ausreichend Nahrung zur Verfügung», sagte Opitz. Bundesweit zählte der Nabu in den letzten Jahren mehrere hundert Winterstörche.

 

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