News aus Baden-Württemberg
29 Fälle von Hasenpest: 14 Menschen infiziert

News aus Baden-Württemberg 29 Fälle von Hasenpest: 14 Menschen infiziert

Quelle: Patrick Pleul/zb/dpa/Symbolbild
dpa

Den Gesundheitsämtern im Südwesten sind in diesem Jahr bislang 29 Fälle von mit Hasenpest erkrankten Tieren gemeldet worden (Stand 9.11.2023).

Insgesamt hätten sich zudem bis Ende August 14 Menschen mit dem Erreger infiziert. Die kranken oder verendeten Tiere wurden unter anderem gemeldet in den Städten Karlsruhe und Freiburg sowie den Landkreisen Rastatt, Neckar-Odenwaldkreis, Esslingen, Emmendingen, Böblingen, Main-Tauber-Kreis, Ravensburg, Sigmaringen, Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Rottweil und Konstanz, wie das Landwirtschaftsministerium in Stuttgart auf Anfrage mitteilte.

Die meldepflichtige sogenannte Tularämie wird im Südwesten vor allem bei Feldhasen nachgewiesen. Sie kann aber auch bei anderen Tieren einschließlich Vögeln auftreten. Sie sterben nach kurzer Krankheit.

Menschen können sich ebenfalls mit den Erregern der Hasenpest infizieren – etwa, wenn sie kranke oder tote Tiere anfassen. Die Krankheit sei aber nicht von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Erreger kann beispielsweise Durchfall, Gliederschmerzen und Erbrechen auslösen, aber auch zu schweren Verläufen führen.

2023 haben die Gesundheitsämter bis Ende August 14 Fälle gemeldet. Von diesen 14 erkrankten Menschen mussten mindestens 5 ins Krankenhaus, erklärte ein Sprecher des Sozialministeriums auf eine schriftliche Anfrage. Todesfälle habe es nicht gegeben.

Von Tieren auf Menschen übertragbare Krankheiten werden Zoonose genannt. Nach Angaben des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamtes Stuttgart tritt die Hasenpest seit 2004 wieder in Deutschland auf, im Südwesten verstärkt seit 2016. Das Auftreten der Krankheit bei Tieren hielt sich in den Jahren 2019 bis 2023 stabil. Es gab jährlich durchschnittlich 20 bis 40 Fälle.

 

Weitere Nachrichten

Pandemie-Folgen: Tausende Teenager mit Angst und Panik

Tausende Teenagerinnen in Baden-Württemberg wachen nachts schweißgebadet auf, weil Panikattacken sie quälen. Denn die Pandemie hat Folgen – besonders bei jungen Mädchen zwischen 15 und 17 Jahren.

Autos auf Fußballplatz "Drifter" ruinieren Sportplätze - Vereine sind frustriert

Tiefe Furchen, teure Schäden: Mehrere Sportplätze sind nach Auto-Stunts von Unbekannten kaum noch zu bespielen. Vereine bangen um ihren Saisonstart – und die Kommunen fürchten hohe Reparaturkosten.

Tourismus im Land: So viele Menschen planen 2026 eine Urlaubsreise

Die Wirtschaft in Deutschland strauchelt, viele Jobs stehen auf dem Spiel. Die Reiselust in Deutschland ist dennoch ungebrochen. Ein großer Teil der Menschen will 2026 in den Urlaub fahren.

Diese Acts wollen für Deutschland beim ESC antreten

Von Balladen bis Italo-Pop: Im deutschen ESC-Finale treten Musikerinnen und Musiker aus ganz Deutschland an. Wer schafft den Sprung nach Wien?

EnBW setzt Windpark-Projekt in Irischer See nicht fort

Zu unberechenbar die Risiken und keine staatliche Förderung durch Großbritannien. Die EnBW kehrt einem Windpark-Großprojekt in der Irischen See den Rücken.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 
















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.