News aus der Fächerstadt
4 Millionen Euro Förderung für Karlsruher Projekt „City-Transformation“

News aus der Fächerstadt 4 Millionen Euro Förderung für Karlsruher Projekt „City-Transformation“

Quelle: Melanie Hofheinz

Das Projekt „City-Transformation“ der Stadt Karlsruhe wird vom Bund gefördert. Bis zum 31. August 2025 stehen damit 4,7 Millionen Euro für die Innenstadtentwicklung zur Verfügung, davon rund 4 Millionen Euro Bundesfördermittel, teilt die Stadt mit.

Projekt „City-Transformation“ der Stadt Karlsruhe

Wie die Stadt Karlsruhe in einer Pressmeldung informiert, wird das Projekt „City-Transformation“ der Stadt Karlsruhe vom Bund gefördert. Am 22. Juli 2021 hatte das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Auftrag des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) deutschlandweit Städte und Gemeinden aufgerufen, Projektvorschläge für innovative Konzepte und Handlungsstrategien zur Stärkung der Resilienz und Krisenbewältigung in Innenstädten einzureichen.

Die Stadt Karlsruhe erarbeitete das Projekt „City-Transformation“, bewarb sich – und erhielt nun den Förderbescheid.

 

4 Millionen Euro Bundesfördermittel werden fließen

„Ich freue mich sehr, dass wir nun den Zuschlag bekommen haben. Damit können wir in den kommenden Jahren weiter intensiv zusammen mit allen Innenstadtakteuren die Entwicklung der City vorantreiben“, sagt Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup.

Bis zum 31. August 2025 stehen damit 4,7 Millionen Euro für die Innenstadtentwicklung zur Verfügung, davon rund 4 Millionen Euro Bundesfördermittel.

 

Der Fokus soll auf vier City-Quartieren liegen

Bei dem Projekt steht die Transformation der City-Einzelhandelslagen, welche in besonderem Maße von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen sind, zu multifunktionalen und attraktiven City-Quartieren im Fokus. In einem partizipativen Prozess, begleitet durch ein Quartiers- und Kommunikationsmanagement, soll die Neuausrichtung und Profilierung von vier ausgewählten City-Quartieren aktiv gesteuert werden, wird mitgeteilt.

Konkret sollen unter Berücksichtigung der individuellen Charakteristika die östliche Kaiserstraße als „Kreativ- und Gründerquartier“, die zentrale Kaiserstraße als „resiliente Einkaufsmeile“, der Marktplatz als „touristischer Anlaufpunkt“ und „Herzstück der City“ sowie der Bereich Wald-, Karl-, Herren- und Erbprinzenstraße als „Spezialisten- und Genussviertel“ weiterentwickelt werden.

Die jeweiligen Quartiersakteure können kooperativ Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen zur Profilierung und Transformation „ihres“ Quartiers entwickeln und umsetzen. Weiterhin sind räumliche Interventionen und transformative Impulse – in Form von Reallaboren, Quartiersimpulsen, Veranstaltungen oder durch die vorübergehende Anmietung von leerstehenden Räumlichkeiten – sowie die Beauftragung von Studien und Konzepten vorgesehen.

 

Teil des Geldes ist in die Reallabore geflossen

Mit Beantragung und Bewilligung eines vorzeitigen Maßnahmenbeginns konnte ein Teil der Fördersumme bereits bei der Umsetzung der Reallabore im Passagehof sowie in der nördlichen Karlstraße eingebracht werden. Unter dem Motto „Platz für mehr“ verzichtete man in den beiden Projektgebieten probeweise so weit wie möglich auf Autoverkehr und wertete den neu gewonnenen Raum durch Sitzgelegenheiten, Pflanztröge und Hochbeete auf.

Veranstaltungen von Anliegerinnen und Anliegern, kulturellen Akteuren und Initiativen, unterstützt mit Bundesfördermitteln, erhöhten ebenso die Aufenthaltsqualität und luden Menschen unterschiedlichen Alters zum Verweilen ein. Während der temporäre Verkehrsversuch im Passagehof bereits abgeschlossen ist, läuft das Reallabor in der nördlichen Karlstraße noch bis zum 31. Oktober 2022.

 

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