News aus Baden-Württemberg
885.000 Arbeitnehmer müssen sonn- oder feiertags arbeiten

News aus Baden-Württemberg 885.000 Arbeitnehmer müssen sonn- oder feiertags arbeiten

Quelle: Pixabay
dpa

Von rund 5,4 Millionen Arbeitnehmern in Baden-Württemberg haben im Vorjahr rund 885.000 Menschen mindestens an einem Sonn- oder Feiertag im Monat arbeiten müssen.

Das entspricht einer Quote von 16,3 Prozent, wie eine der Deutschen Presse-Agentur vorliegende Antwort des Statistischen Bundesamts auf eine Anfrage der Linken im Bundestag zeigt. Grundlage sind Daten aus dem Mikrozensus 2019.

Prozentual ist die Sonn- und Feiertagsarbeit demnach in Baden-Württemberg nicht ganz so ausgeprägt wie im Bundesschnitt (18,8 Prozent).

312.000 Arbeitnehmer aus dem Südwesten (5,7 Prozent) mussten laut Statistik im Vorjahr im Schnitt an einem Sonn- oder Feiertag im Monat arbeiten. 375.000 Beschäftigte (6,9 Prozent) waren mindestens an zwei Sonn- bzw. Feiertagen im Einsatz, immerhin 3,7 Prozent oder 199.000 Arbeitnehmer sogar an jedem Sonn- bzw. Feiertag im Monat.

Nach dem Arbeitszeitgesetz ist in Deutschland eine Beschäftigung an Sonn- und Feiertagen grundsätzlich verboten. Allerdings gibt es für zahlreiche Berufe Ausnahmen.

 

Weitere Nachrichten

Nach Kollision mit Felsblock: Kulturbahn bei Calw bis 01. Februar gesperrt

Zugreisende müssen auf der Kulturbahn noch den ganzen Monat Einschränkungen einplanen. Nach dem Felssturz muss ein Hang bei Calw gesichert werden.

Kleiner Waffenschein – Schutz oder Risiko für Bürger?

Schreckschuss-, Reizgas- und Signalwaffen boomen: Mehr als 115.000 Menschen besitzen inzwischen einen Kleinen Waffenschein. Die Polizei sieht darin ein Risiko – statt Schutz drohe Eskalation.

Laut Bericht: So viele Straftäter abgeschoben wie nie zuvor

In Baden-Württemberg wurden 2025 mehr als 1.000 Straftäter abgeschoben – laut Justizministerin Gentges so viele wie nie zuvor. Sie verweist auf einen klaren Fokus bei den Maßnahmen.

Pandemie-Hilfsgelder: Wirtschaftsministerin plant Erstattung bereits gezahlter Hilfen

Wer Corona-Hilfen zurückzahlen musste, kann jetzt auf eine Erstattung hoffen. Was das für 62.200 Betriebe und 437 Millionen Euro bedeutet – und warum das Finanzministerium jetzt am Zug ist.

Zeitfresser Stau: Pendler werden immer stärker ausgebremst

Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg: Der Verkehr stockt spürbar, die Reisezeiten steigen. Wer täglich im Auto sitzt, zahlt mit Lebenszeit.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.