News
Abwassermonitoring in Karlsruhe zeigt aktuell Höchststand an Coronaviren

News Abwassermonitoring in Karlsruhe zeigt aktuell Höchststand an Coronaviren

Quelle: Pixabay

Seit Sommer 2020 wird durch das Technologiezentrum Wasser (TZW) in der Kläranlage Karlsruhe ein Monitoring auf SARS-CoV-2 durchgeführt – und noch nie waren so viele Viren nachweisbar wie aktuell, informiert die Stadt Karlsruhe in einer Pressemeldung.

Abwassermonitoring ist verlässlichstes Instrument

„Das Abwassermonitoring ist das verlässlichste Instrument, um Aussagen zur Virusausbreitung in der Bevölkerung zu treffen“, informiert Dr. Brigitte Joggerst, Leiterin des Gesundheitsamtes Karlsruhe, das sowohl für die Stadt als auch den Landkreis Karlsruhe zuständig ist.

Auch die Daten aus den Überwachungspraxen für akute Atemwegserkrankungen zeigen insgesamt in Deutschland einen Anstieg bei den Arztbesuchen, im Vergleich mit den Vorjahren – aber noch deutlich unter dem Höchststand, teilt die Stadt mit.

 

Das Städtische Klinikum in Karlsruhe bestätigt

Die Infektionen machen sich teilweise beim Krankenstand bemerkbar, auch einzelne stationäre Behandlungen werden erforderlich, erfreulicherweise sind notwendige Aufnahmen auf Intensivstationen bei COVID inzwischen jedoch seltene Ausnahmen – dies kann aktuell auch aus dem Städtischen Klinikum in Karlsruhe bestätigt werden.

„Wir gehen davon aus, dass durch Impfungen sowie überstandene Infektionen mit dem Virus die meisten Menschen vor schweren Verläufen geschützt sind“, führt die Amtsleiterin aus.

 

Gesundheitsamt weist auf die Impfempfehlung hin

„Wir möchten die Bevölkerung weiterhin dazu ermutigen, im Hinblick auf das Corona-Virus achtsam zu bleiben. Das Virus wird vor allem durch Tröpfchen und Aerosole übertragen und es ist wichtig, bei einer eigenen Erkrankung Rücksicht auf andere Menschen im Umfeld zu nehmen. So können wir gemeinsam dazu beitragen, das Risiko einer weiteren Ausbreitung zu minimieren“, so Dr. Frank Mentrup, Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe.

Zudem weist das Gesundheitsamt auf die Impfempfehlung hin, die Personen ab 60 Jahren und mit Grunderkrankungen, die ein erhöhtes Risiko für schwere COVID-19-Verläufe haben, eine jährliche Auffrischimpfung im Herbst empfiehlt – am besten gleich kombiniert mit der Grippeimpfung.

Mit Blick auf das Abwassermonitoring lasse sich jedenfalls sagen, dass das Ansteckungsrisiko für COVID in Karlsruhe derzeit relevant hoch ist, so die Stadt abschließend.

 

Weitere Nachrichten

FBL Fetzner – der Spezialist für moderne Landschaftspflege im Raum Karlsruhe

Von Mäh- sowie Mulcharbeiten bis Baumfällung und Wurzelentferung: FBL Fetzner – ist der Spezialist für moderne Landschaftspflege im Großraum Karlsruhe. Hier trifft langjährige Erfahrung und hohe Professionalität auf einen modernen Maschinenpark.

Eintritt frei: Wander-Ausstellung "Glänzende Aussichten" bei den Stadtwerken Karlsruhe

Die Stadtwerke Karlsruhe zeigen von 05. bis 19. November 2026, ausgewählte Motive der Misereor-Wanderausstellung „Glänzende Aussichten“ im unteren Foyer des Stadtwerke-Hauptgebäudes in der Daxlander Straße 72, 76185 Karlsruhe. Der Eintritt ist frei.

Revisionsarbeiten: Karlsruher Stadtbahntunnel eine Woche komplett gesperrt

Die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) führen von Samstag, 24. Oktober, bis Samstag, 31. Oktober 2026, Revisionsarbeiten im Stadtbahntunnel durch. In dieser Zeit ist der Tunnel für den Bahnbetrieb komplett gesperrt, heißt es in einer Pressemeldung.

Überraschung zum Saisonstart: Karlsruher Baden Volleys schlagen Pokalsieger & Vizemeister

Die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe haben in der 1. Volleyball-Bundesliga für eine Überraschung gesorgt. Gegen die SVG Lüneburg, den Pokalsieger und deutschen Vizemeister der vergangenen Saison, setzten sich die Karlsruher mit einem deutlichen 3:0 durch.

Spenden-Klettermarathon in Karlsruhe: 33.583,5 Höhenmeter für soziale Projekte

Mit vereinten Kräften erklommen die Mitglieder der Sektion Karlsruhe des Deutschen Alpenvereins (DAV) e.V. am Samstag, 17. Oktober 2026, den Mount Everest gleich 3,8-mal und sammelten damit Spendengelder in fünfstelliger Höhe für soziale Projekte.



















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.