News aus Baden-Württemberg
Eon und Karlsruher Spezialist wollen bei Geothermie kooperieren

News aus Baden-Württemberg Eon und Karlsruher Spezialist wollen bei Geothermie kooperieren

Quelle: Uwe Anspach/dpa
dpa

Deutschlands größter Energieversorger Eon und der Geothermie-Spezialist Deutsche Erdwärme aus Karlsruhe wollen bei der Nutzung der sogenannten tiefen Erdwärme zusammenarbeiten.

Dabei geht es im Unterschied zur oberflächennahen Erdwärme um Wärmegewinnung in Tiefen von etwa 1000 bis 4000 Metern, die als «grüne Wärme» von Verbrauchern genutzt werden kann.

Ziel sei es, regional erzeugte grüne Energie für die Wärmewende bereitzustellen, teilte Eon am Donnerstag in Essen mit. Tiefe Erdwärme könne als erneuerbare und unerschöpfliche Energiequelle vor Ort einen großen Beitrag zur Dekarbonisierung leisten. Eon verwies auf wissenschaftliche Untersuchungen, wonach tiefe Erdwärme in Deutschland mehr als ein Viertel des jährlichen Wärmebedarfes abdecken könnte.

Erste Pilotprojekte sollen in Nordrhein-Westfalen entstehen. Die Zusammenarbeit soll auf allen Ebenen erfolgen: Von Planung über Genehmigung bis hin zum Kraftwerksbau und dem Betrieb der Anlagen. Einzelheiten über die angedachten Projekte teilten die Unternehmen zunächst nicht mit.

Die Deutsche Erdwärme mit Sitz in Karlsruhe ist nach eigenen Angaben Deutschlands größter privater Entwickler und Betreiber von Erdwärmeanlagen. Hauptgesellschafter ist die dänische Fondsgesellschaft CIP.

Weitere Nachrichten

Balkonsolaranlagen: Preise sinken, Leistung steigt rasant

Mehr als 28.000 neue Balkonsolaranlagen wurden in Baden-Württemberg gemeldet – doch Experten vermuten eine Dunkelziffer. Wie groß ist das echte Solarpotenzial?

Verfassungsschutzbericht: Diese Extremisten bedrohen das Land am stärksten

Islamistische Angriffe, rechtsextremer Nachwuchs und «Wegwerf-Agenten» im Dienste Russlands: Der Staat wird angefeindet, von allen Seiten. Wie gefährlich der Extremismus ist für das Land.

Zwischen Sexfrust und Salafismus: die "Mincel"-Bewegung

Im Netz gedeihen neue Ideologen, die Gleichberechtigung ablehnen und starre Rollenbilder zementieren. Wie gefährlich ist die neue Bewegung?

Bundeswehr baut Sigmaringen zum Zentrum für Heimatschutz aus

Die Bundeswehr plant, Sigmaringen zum Zentrum für Heimatschutz in Baden-Württemberg auszubauen. Was sich vor Ort künftig ändern soll.

Mädchen nach Zusammenstoß mit Auto im Landkreis Karlsruhe schwer verletzt

Eine Elfjährige will offenbar einen Bus erreichen und rennt auf die Straße. Dort wird sie von einem Auto erfasst.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.