News aus Baden-Württemberg
Astronaut Alexander Gerst beginnt Trainingsprogramm für mögliche Mondmission

News aus Baden-Württemberg Astronaut Alexander Gerst beginnt Trainingsprogramm für mögliche Mondmission

Quelle: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
dpa

Der Astronaut Alexander Gerst hat gemeinsam mit Stephanie Wilson von der US-Raumfahrtagentur Nasa ein mehrwöchiges Trainingsprogramm begonnen, das die beiden auf eine mögliche Mondmission vorbereiten soll.

Auf dem Programm steht etwa die Auswahl eines geeigneten Landeplatzes für die «Artemis»-Mission und die Planung von Arbeiten auf der Mondoberfläche, wie die Europäische Weltraumorganisation (Esa) mitteilte.

Die Theorie- und Praxisausbildung führt die beiden in mehrere europäische Länder. Sie sollen demnach lernen, wie man in mond- oder marsähnlichem Terrain wissenschaftlich arbeitet, wie man dort Gesteinsproben nimmt oder geologische Erkenntnisse den auf der Erde zurückgebliebenen Kollegen übermittelt.

Der Kurs beginnt laut Esa diese Woche in der Bletterbachschlucht in den italienischen Dolomiten. Hier steht die Geologie des Mars und von Asteroiden auf dem Lehrplan. Vom 12. bis 17. September sollen Gerst und Wilson im vor allem in Bayern und teils in Baden-Württemberg gelegenen Nördlinger Ries arbeiten. Im November sollen sie sich auf der zu Spanien gehörenden Atlantikinsel Lanzarote mit der Wechselwirkung zwischen vulkanischer Aktivität und Wasser beschäftigen – «zwei Schlüsselfaktoren bei der Suche nach Leben», wie es von der Esa heißt.

Die US-Weltraumbehörde Nasa hatte in den vergangenen Tagen zweimal einen unbemannten Start im Zuge der Mondmission «Artemis» mit Verweis auf technische Probleme abgesagt. Wer bei der bemannten – und nun frühestens für 2025 geplanten – «Artemis»-Mission mitfliegen wird, steht noch nicht fest.

Der Geophysiker, Vulkanologe, ehemalige KIT-Student und frühere ISS-Kommandant Gerst gilt als aussichtsreicher Kandidat. Die US-Amerikanerin Stephanie Wilson könnte – wenn sie ausgewählt wird – die erste Frau werden, die die Mondoberfläche betritt.

 

Weitere Nachrichten

Rastatt: Besatzung von Yacht vermutlich durch Kohlenmonoxid vergiftet

Die Besatzung einer Motoryacht hat sich am Freitag wohl eine Vergiftung mit Kohlenstoffmonoxid zugezogen.

EU finanziert Umweltprojekte mit über 10 Millionen Euro

Für den grenzüberschreitenden Umweltschutz in der Oberrheinregion können aus EU-Mitteln nun 10,8 Millionen Euro fließen.

Miniatur Bullterrier wird zum Retter: Hund "Rudi" findet bewusstlosen Handwerker

Ein Hund hat in Vogtsburg im Kaiserstuhl einen bewusstlosen Handwerker entdeckt und so womöglich Schlimmeres verhindert.

Land verschärft Regeln für Entschädigung bei coronabedingtem Dienstausfall

Das Gesundheitsministerium hat die Regeln für Entschädigungen bei coronabedingten Verdienstausfällen verschärft.

Landesweiter Verkehrsfahndungstag: 106 Straftaten aufgedeckt

Illegale Einreise ins Land, kilogrammweise Drogen im Auto und Fahren ohne Führerschein: Beim landesweiten Verkehrsfahndungstag am Donnerstag haben mobile Fahnder der Polizei mehr als 180 Verstöße und darunter 106 Straftaten festgestellt.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Daumen hoch, wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, oder zeigen Sie uns, dass wir uns verbessern können.

0%
0%

Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.