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Statistisches Landesamt: Rekordzahl an Einbürgerungen im Südwesten

News Statistisches Landesamt: Rekordzahl an Einbürgerungen im Südwesten

Quelle: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa
dpa

Der deutsche Pass ist begehrt: Im vergangenen Jahr haben sich im Südwesten so viele Menschen wie noch nie einbürgern lassen. Woher die Neubürger ursprünglich stammen – und wie alt sie waren.

Im vergangenen Jahr hat sich eine Rekordzahl von Menschen im Südwesten einbürgern lassen: 39.790 Ausländerinnen und Ausländer erhielten die deutsche Staatsbürgerschaft, wie das Statistische Landesamt in Fellbach mitteilte. Dies entspreche einem Zuwachs um 5,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr – und sei so viel wie noch nie seit Beginn der Erhebung vergleichbarer Daten im Jahr 2000.

Von den Neubürgerinnen und Neubürgern in Baden-Württemberg waren demnach 19,7 Prozent minderjährig. Bei den Erwachsenen waren die Männer mit 50,7 Prozent in leichter Überzahl im Vergleich zu den Frauen mit 49,3 Prozent. Im Durchschnitt waren die im Jahr 2025 eingebürgerten Menschen 32,9 Jahre alt und damit mehr als elf Jahre jünger als der Schnitt der Gesamtbevölkerung Baden-Württembergs (44,2 Jahre).

 

Neubürger am häufigsten aus Syrien und der Türkei

Im vergangenen Jahr wurden laut Statistischem Landesamt Menschen mit 159 verschiedenen Staatsangehörigkeiten zu deutschen Staatsbürgern. Wie in den vergangenen Jahren erhielten am häufigsten Syrerinnen und Syrer den deutschen Pass (rund 17 Prozent), gefolgt von Türkinnen und Türken. Bei den Syrern gab es allerdings einen deutlichen Rückgang um 29 Prozent. Bei den Türken gab es wiederum eine deutliche Zunahme um 32 Prozent. Russland, Kosovo und Rumänien waren ebenfalls häufige Herkunftsstaaten für Neubürgerinnen und Neubürger.

Seit einer Reform des Staatsangehörigkeitsrechts im Juni 2024 kann die bisherige Staatsangehörigkeit bei einer Einbürgerung grundsätzlich beibehalten werden.

 

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