Förderung erneuerbarer Energien
Auf Karlsruher See: Erste „schwimmende Photovoltaik-Anlage“ im Landkreis genehmigt

Förderung erneuerbarer Energien Auf Karlsruher See: Erste „schwimmende Photovoltaik-Anlage“ im Landkreis genehmigt

Quelle: Benedikt Spether |Photovoltaik-Anlage auf dem Baggersee Maiwald

Das Landratsamt Karlsruhe hat die wasserrechtliche Erlaubnis für die erste schwimmende Photovoltaik Anlage im Landkreis erteilt. Die Anlage wird sich auf dem Philippsee in Bad Schönborn im Ortsteil Langenbrücken, befinden, und rund 8,7 Hektar groß sein.

Erste schwimmende Photovoltaik-Anlage

Das Landratsamt Karlsruhe hat die wasserrechtliche Erlaubnis für die erste schwimmende Photovoltaik Anlage (FPV-Anlage) im Kreis erteilt und damit die Voraussetzung für deren Bau und Betrieb geschaffen, heißt es in einer Pressemeldung.

Das Vorhaben in Bad Schönborn zeige, dass Energieerzeugung und Gewässerökologie nicht im Widerspruch stehen müssen. Die Anlage soll sich auf dem Philippsee im Ortsteil Langenbrücken, befinden, und rund 8,7 Hektar groß sein.

 

Strombedarf des Kieswerk & Stromnetz

Die Anlage, mit einer Leistung von 15 Megawatt Peak, solle künftig dazu dienen, den Strombedarf des Kieswerks zu decken und überschüssige Energie in das öffentliche Stromnetz einzuspeisen, wird weiter informiert.

Die Gewässerqualität des Sees sollte in regelmäßigen Intervallen geprüft und zu untersucht werden. Hierdurch sollen sich Erkenntnisse, insbesondere für weitere Verfahren dieser Art, gewinnen. Die Erlaubnis der „schwimmenden Photovoltaik-Anlage“ wurde zunächst auf 25 Jahre befristet.

 

Ein „Vorzeigeprojekt der Energiewende“

Klaus Detlev Huge, Bürgermeister der Gemeinde Bad Schönborn, freut sich über die Entscheidung: „Es ist ein Meilenstein für die Realisierung von Deutschlands größter schwimmender Photovoltaikanlage auf unserer Gemarkung erreicht. Für dieses Vorzeigeprojekt der Energiewende auf dem Philippsee hat der Gemeinderat in Bad Schönborn mit einstimmigen Beschlüssen zuvor gerne die baurechtlichen Voraussetzungen geschaffen.“

Nun sei die Bundesregierung gefordert, die Beschränkung auf nur 15 Prozent der Seefläche aufzuheben: „Das Projekt auf dem Philippsee musste wegen dieser Einschränkung von geplanten 12 Hektar auf 8.7 Hektar reduziert werden, obwohl alle die Nutzenden des Sees, wie zum Beispiel Restaurantpächter, Surfer und Angler, auch der größeren Lösung zugestimmt haben“, ergänzt Bürgermeister Klaus Detlev Huge.

 

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