News aus Baden-Württemberg
Ausbau in der Wilhelma: Neues Gehege für sibirische Riesenraubkatzen

News aus Baden-Württemberg Ausbau in der Wilhelma: Neues Gehege für sibirische Riesenraubkatzen

Quelle: Paul Zinken/dpa/Symbolbild
dpa

Tierfreunde können in der Stuttgarter Wilhelma bald riesige Raubkatzen aus einem unterirdischen Versteck heraus beobachten.

Das baden-württembergische Finanzministerium hat nach eigenen Angaben von Mittwoch die Baufreigabe für eine neue Anlage für Amur-Tiger erteilt.

Amur-Tiger gelten als größte Raubkatze der Welt und stammen aus Sibirien. Laut WWF können Männchen fast drei Meter lang und mehr als 300 Kilogramm schwer werden. Amur-Tiger leben in Russland und China und ernähren sich dort von Sibirischen Rehen oder Wildschweinen, sind aber stark vom Aussterben bedroht.

In der Wilhelma sollen sie unter anderem einen Offenstall mit Boxen und Außengehegen mit Wasserläufen bekommen – und die Besucher einen unterirdischen Tunnel zu den Tieren. Auf dem Dach des Stalls soll eine Photovoltaikanlage installiert werden. 3,7 Millionen Euro investiert das Land in die Anlage.

Amur-Tiger gibt es bisher nicht in der Wilhelma. Zuvor lebte dort eine Sumatra-Tigerin, die 2021 verstarb. Sie benötigte ein kostenintensives Wärmehaus. Jetzt will der Zoo auf Amur-Tiger umstellen, die mit kälteren Temperaturen leben können.

Zuletzt hatte die finanziell angeschlagene Wilhelma den Bau des Elefantenhauses unter dem Druck der Energiekrise erneut verschieben müssen. Das Land als Besitzer sah im Doppelhaushalt 2023/2024 keine Mittel für einen Bau des Leuchtturmprojekts im landeseigenen zoologisch-botanischen Garten vor. Eigentlich war geplant, die «Elefantenwelt» bis zum Jahr 2025 fertigzustellen. Einen großen Teil der Baukosten in Höhe von rund 44 Millionen Euro sollte das Land beisteuern.

 

Weitere Nachrichten

Ravennaschlucht wird zum Hotspot: 100.000 Weihnachtsmarkt-Tickets im Vorverkauf

Das Viadukt leuchtet, die Glühweinstände locken: Warum die Ravennaschlucht zum Hotspot für Weihnachtsfans wird – und was 100.000 Tickets für Besucher bedeuten.

Cybergrooming: Karlsruher Ermittler warnen vor Massenphänomen im Netz

Sie haben sexuelle Absichten und knüpfen Kontakte über Chats und Gaming-Plattformen: Wie Täter im Netz vorgehen, welche Hürden bei der Strafverfolgung bestehen und welche Maßnahmen Ermittler fordern.

Bilanz 2026: Rund 2,5 Millionen Menschen besuchten den Cannstatter Wasen

In diesem Jahr haben deutlich weniger Menschen den Cannstatter Wasen besucht als im Vorjahr. Rund 2,5 Millionen Besucherinnen und Besucher kamen den Veranstaltern zufolge zur 179. Ausgabe des Volksfestes. Trotzdem sprachen sie von einer positiven Bilanz.

Warum mehr Kinder im Südwesten eine ADHS-Diagnose bekommen

Immer mehr junge Menschen bekommen im Südwesten eine ADHS-Diagnose. Woran das liegt - und warum Experten das gar nicht mal so negativ bewerten.

Diese Bahnstrecken werden vorerst nicht reaktiviert

Elf stillgelegte Bahnstrecken sollen auch künftig vorerst nicht wieder in Betrieb genommen werden. Welche Strecken sind betroffen? Und was sagt das Verkehrsministerium dazu? Ein Überblick.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 
















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.