Nachrichten
Automatisiertes Fahren in der Schweiz seit März erlaubt – theoretisch

Nachrichten Automatisiertes Fahren in der Schweiz seit März erlaubt – theoretisch

Quelle: Urs Flueeler/KEYSTONE/dpa
dpa

Im Stau die Hände vom Steuer nehmen und dem Auto die Kontrolle übergeben: Das ist in Deutschland möglich. Die Schweiz erlaubt dies nun auch, aber noch profitieren Autofahrer aus Deutschland nicht.

Seit dem 1. März ist in der Schweiz das automatisierte Fahren erlaubt, zum Beispiel mit einem sogenannten Staupiloten, der im Stop-and-Go-Verkehr unter bestimmten Bedingungen die Lenkung des Fahrzeugs übernimmt. Fahrerinnen und Fahrer, die solche Systeme in Deutschland nutzen, haben allerdings weiterhin ein Problem: Weil noch kein Autobauer in der Schweiz eine Zulassung beantragt hat, können solche Systeme nicht genutzt werden – selbst wenn ihr Auto damit ausgestattet ist. In Deutschland bieten Mercedes und BMW in manchen Modellen solche Staupiloten.

Es müsse sichergestellt werden, dass die Systeme sämtliche Schweizer Besonderheiten erkennen können, etwa Markierungen auf der Straße, sagte ein Sprecher des Bundesamtes für Verkehr der Deutschen Presse-Agentur. Hersteller müssten die Systeme deshalb trainieren und Tests auf Schweizer Straßen beantragen. Erst nach zufriedenstellenden Tests könne das Bundesamt Lizenzen für den Einsatz solcher Systeme erteilen.

Nach Angaben des Sprechers werden sie beim Überfahren der Schweizer Grenzen automatisch abgeschaltet, mit Hilfe von «Geofencing»: Das System erkenne, dass das Auto in einem anderen Land ist, wo es nicht zugelassen ist.

Mit der neuen Verordnung ist in der Schweiz nun auch der Einsatz von führerlosen Fahrzeugen auf behördlich genehmigten Strecken möglich, ebenso das automatisierte Einparken ohne Fahrer oder Fahrerin innerhalb dafür zugelassener Parkhäuser und Parkplätze.

 

Weitere Nachrichten

Mann nach Angriff auf Ex-Freundin in Untersuchungshaft in Karlsruhe

Eine 27-Jährige will persönliche Gegenstände aus der Wohnung ihres Ex-Partners abholen – stattdessen soll der Mann sie angegriffen haben. Was die Staatsanwaltschaft ihm vorwirft.

Laut Krankenkasse: Krankenstand in Baden-Württemberg leicht rückläufig

Im Schnitt ist der Krankenstand bei Versicherten der AOK Baden-Württemberg vergangenes Jahr leicht gesunken. Die Ausfallzeiten einer bestimmten Diagnosegruppe sind jedoch angestiegen.

Hilfe für klamme Städte? So viel Bußgeld zahlen Temposünder u.a. in Karlsruhe

Rasen kostet bis zu 800 Euro. Doch nicht alles landet bei den Kommunen. Was mit den Einnahmen passiert und ob die Städte mehr Blitzer einsetzen.

Kirchen im Südwesten verlieren Zehntausende Mitglieder

Die Zahl der Kirchenaustritte bleibt fast auf dem Niveau des Jahres zuvor - und damals waren es bereits Zehntausende. Was die Statistiken für die katholischen und evangelischen Kirchen zeigen.

Nach Vandalismus im Karlsruher Zoo: Tiere müssen weiter beobachtet werden

Unbekannte randalieren nachts in einem Zoo und werfen Müll in mehrere Tiergehege. Wie es nun im Zoo weitergeht.

Grausiger Fund am Bachufer: Leiche im Enzkreis entdeckt

Passanten haben am Ufer der Enz bei Mühlacker (Enzkreis) eine Leiche entdeckt. Es ist allerdings noch unklar, um wen es sich bei dem toten Mann handelt, wie eine Polizeisprecherin sagte.



















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.