News aus Baden-Württemberg
Baden-Württemberg setzt auf klimaneutrale Kraftstoffe

News aus Baden-Württemberg Baden-Württemberg setzt auf klimaneutrale Kraftstoffe

Quelle: Patrick Pleul
dpa

Baden-Württemberg will zur Herstellung regenerativer Kraftstoffe stärker mit anderen Ländern zusammenarbeiten – vor allem mit wind- und sonnenreichen Regionen.

Das grün-schwarze Kabinett billigte am Dienstag eine Roadmap für sogenannte «reFuels» (Renewable Energy Fuels). Gemeint sind damit Kraftstoffe, die auf der Grundlage von erneuerbaren Energien hergestellt werden. Zu dem Fahrplan der Regierung zählt etwa ein Vorhaben aus Heilbronn, im spanischen Andalusien mit Hilfe von Solarstrom Wasserstoff und als Folgeprodukt Methanol herzustellen, wie das Verkehrsministerium mitteilte. Dieser soll dann in einer Raffinerie in Karlsruhe zu Kraftstoffen wie Kerosin und Benzin weiterverarbeitet werden.

Wichtigstes Ziel sei es, mit einem nennenswerten Anteil klimaneutraler Kraftstoffe im Verkehrssektor zum Erreichen der Klimaschutzziele beizutragen, sagte Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne). «Insbesondere in Bereichen wie Flugverkehr, Schifffahrt und Langstreckentransporten sind synthetische Kraftstoffe wichtig, weil batterieelektrische Lösungen nicht in Sicht sind.» Aufgrund der politischen Lage rückten zudem Versorgungssicherheit und die breite Streuung von Lieferbeziehungen verstärkt in den Fokus.

 

Weitere Nachrichten

Autos, Motorräder, Uhren: So kann man bei der Justizauktion in Stuttgart mitbieten

Bei bestimmten Straftaten zieht die Justiz auch Gegenstände ein. Einige besondere Stücke kommen nun bald in Stuttgart unter den Hammer. Mitbieten kann grundsätzlich jeder. Das muss man wissen.

Statistisches Landesamt: Industrie in Baden-Württemberg hat 44.300 Jobs verloren

Die Flaute bei Autoherstellern und im Maschinenbau trifft den Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg spürbar. Welche Branchen besonders viele Stellen abbauen.

West-Nil-Virus in Baden-Württemberg: Das muss man jetzt wissen

Die Behörden haben zwei Menschen aus dem Südwesten registriert, die sich lokal mit dem West-Nil-Virus infiziert haben sollen. Wie das Ministerium die Lage einschätzt und sich Menschen schützen können.

Laut Versicherungen: Sturm- und Hagelschäden kosten im Land besonders viel

Sturm- und Hagelschäden schlagen in Baden-Württemberg pro Fall deutlich stärker zu Buche als andernorts. Die Versicherer müssen sich auf den Klimawandel einstellen.

Zehn Jahre nach der BASF-Katastrophe: Was sich verändert hat

Eine falsche Leitung, ein Funke, eine Kettenreaktion: Das Unglück von 2016 kostete fünf Menschen das Leben. Heute setzt der Konzern auf zusätzliche Barrieren gegen menschliche Fehler.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.