News
Barbara Salesch aus Karlsruhe ist auch privat gern Richterin

News Barbara Salesch aus Karlsruhe ist auch privat gern Richterin

Quelle: Federico Gambarini/dpa
dpa

Barbara Salesch urteilt nicht nur im Fernsehen schnell und klar – auch privat sind ihre langen Bedenkzeiten fremd. Ein Freund hat bereits einen ganz bestimmten Blick an ihr festgestellt.

TV-Richterin Barbara Salesch beherrscht auch privat die Kunst des schnellen und entschiedenen Urteilens. «Ich entscheide auch in meinem privaten Umfeld gerne durch. Ich höre mir zwar immer eine Gegenmeinung an – rechtliches Gehör zu gewähren, ist für mich ein sehr wichtiger Grundsatz. Aber wenn nicht rasch eine fundierte Gegenrede kommt, dann warte ich auch nicht lange ab», sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Lamentieren und lange Bedenkzeiten seien nicht so ihr Fall.

Richterin mit Wiedererkennungsblick

In ihrem Umfeld sei diese Eigenschaft nicht unbekannt. «Ein Freund von mir sagt oft zu mir: „Du hast schon wieder deinen Beschlossen-und-verkündet-Blick“», berichtete Salesch. «Das steckt einfach in mir drin, ich kann es nicht ändern. Ich bin so.» Sie sei eine Entscheiderin. «Man könnte es auch so formulieren: Ich bin gerne auch privat die Vorsitzende Richterin.»

Salesch – vor ihrem Fernsehjob erfahrene Juristin am Landgericht Hamburg – gilt als Grande Dame der deutschen Gerichtsshow. Geboren wurde sie in Ettlingen bei Karlsruhe, mittlerweile lebt sie in Ostwestfalen auf einem Bauernhof.

In Tausenden Fällen sprach Salesch schon Urteile. Seit 2022 ist sie bei RTL zu sehen («Barbara Salesch – Das Strafgericht»). Am Dienstag (10. Juni) strahlt der Sender ein neues Primetime-Special mit ihr aus. «Barbara Salesch – Der größte Prozess ihres Lebens: Die Tote im Rhein» läuft um 20.15 Uhr bei RTL.

 

Weitere Nachrichten

Pandemie-Folgen: Tausende Teenager mit Angst und Panik

Tausende Teenagerinnen in Baden-Württemberg wachen nachts schweißgebadet auf, weil Panikattacken sie quälen. Denn die Pandemie hat Folgen – besonders bei jungen Mädchen zwischen 15 und 17 Jahren.

Autos auf Fußballplatz "Drifter" ruinieren Sportplätze - Vereine sind frustriert

Tiefe Furchen, teure Schäden: Mehrere Sportplätze sind nach Auto-Stunts von Unbekannten kaum noch zu bespielen. Vereine bangen um ihren Saisonstart – und die Kommunen fürchten hohe Reparaturkosten.

Tourismus im Land: So viele Menschen planen 2026 eine Urlaubsreise

Die Wirtschaft in Deutschland strauchelt, viele Jobs stehen auf dem Spiel. Die Reiselust in Deutschland ist dennoch ungebrochen. Ein großer Teil der Menschen will 2026 in den Urlaub fahren.

Diese Acts wollen für Deutschland beim ESC antreten

Von Balladen bis Italo-Pop: Im deutschen ESC-Finale treten Musikerinnen und Musiker aus ganz Deutschland an. Wer schafft den Sprung nach Wien?

EnBW setzt Windpark-Projekt in Irischer See nicht fort

Zu unberechenbar die Risiken und keine staatliche Förderung durch Großbritannien. Die EnBW kehrt einem Windpark-Großprojekt in der Irischen See den Rücken.

Schlag gegen Bande: Ein Kilo Heroin bei Drogenrazzia sichergestellt

Ein Kilogramm Heroin, scharfe Schusswaffen und Luxusgüter: Die Polizei nimmt bei einer Razzia fünf Verdächtige fest.



















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.