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Betrugswelle beim Autokauf: Polizei warnt vor Fake-Angeboten

News Betrugswelle beim Autokauf: Polizei warnt vor Fake-Angeboten

Quelle: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa/Symbolbild
dpa

Mit Schnäppchenpreisen und professionellen Auftritten locken Betrüger arglose Autokäufer in die Falle. Und es wird immer schwieriger, die Kriminellen zu entlarven.

Wer ein Auto kaufen will, sollte selbst bei professionell wirkenden Offerten auf der Hut sein. «Aktuell häufen sich Betrugsfälle mit vermeintlich günstigen Fahrzeugangeboten», warnte jüngst die Pforzheimer Polizei auf Instagram. Oft würden angeblich Unfallfahrzeuge zu Schnäppchenpreisen angeboten. Die Täter verlangten eine Anzahlung, bevor das Auto besichtigt oder übergeben werde. «Das Problem: Weder das Fahrzeug noch die angeblichen Verkäufer existieren.» Das Geld sei verloren.

Internetplattformen, Autoclubs und Kfz-Händler kennen das Problem. Private Kundinnen und Kunden werden genauso Opfer wie etablierte Autohäuser.

Wachsamkeit unerlässlich

Konkrete Zahlen gibt es nicht. Der Verband des Kraftfahrzeuggewerbes Baden-Württemberg sieht aber einen Trend: «Betrugsfälle im Kfz-Gewerbe nehmen spürbar zu – eine Betrugswelle, die mit neuen Tricks Fahrt aufnimmt und an Professionalität gewinnt.» Anders als früher gebe es inzwischen regelmäßig Täuschungsversuche dieser Art, berichtete Hauptgeschäftsführer Carsten Beuß der Deutschen Presse-Agentur. «Insofern müssen wir leider von einer deutlich steigenden Tendenz ausgehen, gerade in den letzten zwei, drei Jahren.»

Die Täter arbeiten dem Verband zufolge immer raffinierter: mit digitalen Kanälen, täuschend echten Identitäten und ausgeklügelten Vorgehensweisen. «Die Folgen reichen von finanziellen Schäden bis hin zu erheblichen Reputationsrisiken.» Wachsamkeit sei daher unerlässlich.

Autoscout24, mobile.de, Kleinanzeigen und der Autoclub ADAC haben mit der Polizei die «Initiative Sicherer Autokauf im Internet» gegründet. Sie soll Verbraucherinnen und Verbraucher aufklären und Tipps bieten.

 

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