News aus Baden-Württemberg
Bewerberzahlen: Immer weniger Menschen wollen zur Bundeswehr

News aus Baden-Württemberg Bewerberzahlen: Immer weniger Menschen wollen zur Bundeswehr

Quelle: Moritz Frankenberg/dpa/Symbolbild
dpa

Die Zahl der Bewerber bei der Bundeswehr sinkt weiter. Von Januar bis Ende Mai 2023 bewarben sich deutlich weniger Männer und Frauen für den Soldatenberuf als im Vorjahreszeitraum, wie der «Spiegel» am Mittwoch unter Berufung auf einen Bundeswehr-Sprecher berichtete.

Laut einer internen Tabelle des Wehrressorts bewarben sich dem Magazin zufolge bis Ende Mai dieses Jahres 23.414 Frauen und Männer. Das ist im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum 2022 ein Rückgang von rund sieben Prozent.

Der Bundeswehr-Sprecher führte die rückläufigen Zahlen vor allem auf die Auswirkungen des demografischen und gesellschaftlichen Wandels sowie die sich immer weiter verschärfende Lage auf dem Arbeitsmarkt zurück.

An diesem Mittwoch besucht Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) das Karrierecenter der Bundeswehr in Stuttgart. Dort will er sich über die Personalgewinnung der Bundeswehr informieren. Nach Angaben des Ministeriums präsentiert sich die Bundeswehr flächendeckend mit 16 Karrierecentern bundesweit als Arbeitgeberin. Als Teil der Personalgewinnungsorganisation der Bundeswehr sollen die Karrierecenter einen Beitrag dazu leisten, Menschen für eine Karriere bei der Bundeswehr zu gewinnen.

Bereits Anfang Juni hatte Pistorius infrage gestellt, ob das Ziel der Aufstockung der Bundeswehr auf 203.000 Soldatinnen und Soldaten bis 2031 eingehalten werden könne. Bei der Bundeswehr gibt es aktuell rund 183.000 Soldatinnen und Soldaten.

Den Einbruch der Bewerberzahlen hatte Pistorius auf die Corona-Pandemie zurückgeführt. Das Thema Personal habe aber neben dem Material höchste Priorität. Um mehr Soldatinnen und Soldaten zu gewinnen, solle etwa der Bewerbungsprozess verbessert werden: Bewerber müssten schneller und verbindlich Klarheit bekommen, wann sie anfangen könnten, damit sie nicht gleich wieder das Interesse verlieren. Außerdem solle verstärkt auf Frauen und Menschen mit Migrationsgeschichte gesetzt werden.

 

Weitere Nachrichten

Verwechslungsgefahr! Wildkätzchen bitte nicht mitnehmen – Gefahr für die Art

Wildkätzchen werden oft mit Hauskatzenbabys verwechselt. Warum das Mitnehmen aus dem Wald der streng geschützten Art schadet, erklärt eine Expertin des BUND.

Gefährdete Tiere: Affenberg am Bodensee wächst mit neuem Nachwuchs

Süßer Zuwachs am Affenberg: Drei Affenbabys sind da, weitere sollen noch kommen. Warum Besucher Abstand halten müssen.

BGH in Karlsruhe bestätigt lebenslange Haft nach Mord an Psychologin

Ein Mann wird im vergangenen August wegen Mordes an einer schwangeren Psychologin zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Bundesgerichtshof sieht darin keine Rechtsfehler.

Mutter und Sohn tot in Wohnung im Kreis Karlsruhe aufgefunden – Hintergründe noch unklar

Eine 61-Jährige und ihr Sohn liegen tot in ihrer Wohnung. Details werden nicht mitgeteilt. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen.

Psychiatriepatient stirbt während Fixierung durch Polizisten in Wiesloch

Ein Patient verhält sich laut Behördenangaben aggressiv, die Pfleger in der Psychiatrie holen die Polizei zu Hilfe. Am Ende ist der Mann tot. Was bisher bekannt ist.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.