News
„Brot für die Welt“: Start der bundesweiten Spendenaktion in Karlsruhe

News „Brot für die Welt“: Start der bundesweiten Spendenaktion in Karlsruhe

Quelle: Uli Deck/dpa
dpa

Sauberes Trinkwasser bleibt für viele Menschen unerreichbar. Die neue Aktion von «Brot für die Welt» setzt genau hier an und rückt auch Klimagerechtigkeit in den Fokus.

Die mangelhafte Versorgung vieler Menschen auf der Welt mit sauberem Trinkwasser steht im Fokus der diesjährigen Spendensammlung von «Brot für die Welt». Unter dem Motto «Kraft zum Leben schöpfen» soll es zudem um Ernährungssicherung und Klimagerechtigkeit gehen. Seit 1959 ruft die Evangelische Kirche im Kampf gegen Hunger und Armut zu Spenden auf.

«Unsere diesjährige Aktion macht auf die Herausforderungen der globalen Wasser- und Klimakrise aufmerksam», hatte die Präsidentin von «Brot für die Welt», Pfarrerin Dagmar Pruin, erklärt. «Über zwei Milliarden Menschen fehlt der Zugang zu sauberem Trinkwasser – obwohl dieser Zugang als grundlegendes Menschenrecht anerkannt ist.» Mit dem Klimawandel gerate zudem die Natur aus dem Takt. Mangel und Überfluss von Wasser würden so auch zur Gefahr.

Advent als Zeit des gemeinsamen Hoffens und Handelns

Anlässlich des Starts der bundesweiten Spendenaktion in Karlsruhe sagte die Landesbischöfin der Evangelischen Landeskirche in Baden, Heike Springhart, laut vorab verbreitetem Manuskript, Christus selbst sei das lebendige Wasser. «Er ist nicht nur ein Bote der Gerechtigkeit – er ist ihre Quelle.»

Auf diese Quelle warte sie im Advent. «Ich warte darauf, dass Gottes Liebe meinen Durst wirklich stillt», sagte Springhart demnach weiter. «Meinen Durst nach Leben und noch viel mehr den Durst all derer, die um ihr Überleben bangen. In den Bunkern von Charkiw, in den Kriegswirren im Sudan, im Gazastreifen, unter den Autobahnbrücken deutscher Städte.»

Aus Sicht der Landesbischöfin ist der Advent eine Zeit des gemeinsamen Hoffens und Handelns: «Gehen wir in diesen Advent, gestärkt vom lebendigen Wasser. Als Menschen, die den Strömen der Gerechtigkeit Raum schaffen.»

Unterstützung in über 80 Ländern

«Brot für die Welt» will nach eigenen Angaben mit Partnerorganisationen Menschen in mehr als 80 Ländern helfen, ihre Lebenssituation zu verbessern. Schwerpunkte der Arbeit seien die Überwindung von Hunger und Armut, die Stärkung von Bildung und Gesundheit sowie der Einsatz für Menschenrechte und Klimagerechtigkeit. Die Kollekten an Heiligabend sind in den evangelischen Kirchengemeinden traditionell für «Brot für die Welt» bestimmt.

 

Weitere Nachrichten

Seit sechs Jahren verschwunden: Suchhunde schlagen an - neue Spur von vermisster Scarlett?

Sechs Jahre nach dem Verschwinden von Scarlett Salice schlagen Suchhunde an einem Felsen im Wehratal mehrfach an. Was ihr Vater und die Helfer nun vermuten, und warum die Suche gefährlich bleibt.

Europa-Park zum elften Mal "bester Freizeitpark der Welt"

Wieder einmal darf sich der Europa-Park über die Auszeichnung zum «besten Freizeitpark der Welt» freuen. Dabei setzt er sich erneut gegen namhafte Konkurrenz durch.

Warum das Land bei einer Bildungsstudie gut abschneidet

Zuletzt gab es bei Studien und Leistungstests für den Südwesten immer wieder Tiefschläge. Eine arbeitgebernahe Studie sieht dagegen eine Reihe positiver Punkte. Ist das ein Widerspruch?

Großübung "Badischer Sturm": Über 500 Soldaten proben ABC-Einsatz

Die Bundeswehr übt die ABC-Abwehr. Denn sie will für den Ernstfall gewappnet sein. Was bedeutet die erhöhte Präsenz militärischer Fahrzeuge für Autofahrende?

Laut Umfrage: Klimaneutral bis 2045? Immer mehr Firmen geben auf

Immer weniger Unternehmen in Baden-Württemberg glauben einer Umfrage zufolge, bis 2045 klimaneutral werden zu können. Woran hapert es aus Sicht der Betriebe?

Lebensmittel mit Insekten: Warum gibt es keine Insekten auf unseren Tellern?

Insekten kann man in Deutschland auch als Lebensmittel verzehren. Aber wer macht das und warum setzen sich die kleinen Tierchen als Lebensmittel nur schwer durch?






















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.