News
Christi Himmelfahrt: ADAC warnt vor Stauwochenende und gibt Tipps

News Christi Himmelfahrt: ADAC warnt vor Stauwochenende und gibt Tipps

Quelle: Marijan Murat/dpa
dpa

Das lange Wochenende mit Christi Himmelfahrt am Donnerstag nutzen viele Menschen für einen Kurzurlaub. Staus auf zahlreichen Strecken werden erwartet. Wie kann man den schlimmsten Staus entgehen?

Bereits vor Christi Himmelfahrt am Donnerstag und dem langen Wochenende erwartet der ADAC zahlreiche Staus auf den Straßen in Baden-Württemberg. «Wir erwarten den stärksten Verkehr am Mittwoch zwischen 13.00 und 19.00 Uhr, wenn Berufspendler und Kurzurlauber gleichzeitig auf den Straßen sind», sagt Holger Bach, Abteilungsleiter Verkehr und Umwelt. Schon 2024 habe der Tag vor Christi Himmelfahrt zu den staureichsten Tagen des Jahres gezählt.

Demnach sorgen vor allem auch Baustellen für ein erhöhtes Staurisiko. «Fallen durch Baumaßnahmen Fahrstreifen weg, sind Rückstaus bei Unfällen oder einem hohen Verkehrsaufkommen quasi vorprogrammiert», sagt Bach.

 

Das sind die aktuellen Baustellen mit Staupotenzial

  • A5 Darmstadt-Heidelberg in beiden Richtungen zwischen Hemsbach und Hirschberg
  • A5 Basel Richtung Karlsruhe zwischen Rastatt-Nord und Karlsruhe Süd
  • A6 Mannheim-Heilbronn in beiden Richtungen zwischen Kreuz Walldorf und Wiesloch/Rauenberg
  • A7 Würzburg-Ulm in beiden Richtungen zwischen Feuchtwangen-West und Rastplatz Mühlbruck
  • A8 Stuttgart-Karlsruhe in beiden Richtungen zwischen Pforzheim-Süd und Pforzheim-Nord
  • A8/A81 im Dreieck Leonberg
  • A81 Singen-Stuttgart in beiden Richtungen zwischen Oberndorf am Neckar und Empfingen

 

Das empfiehlt der ADAC

«Wer die Zeit hat, sollte erst am (Mittwoch)Abend oder am Donnerstag in den Kurzurlaub starten, um schneller anzukommen», sagt Bach. «Ganz entspannt wird es am Freitag oder Samstag auf den Autobahnen in Baden-Württemberg.»

Der Sonntag werde staureicher als ein normaler Sonntag. Allerdings werde es immer noch weniger Staus geben als am Mittwoch, da am Sonntag keine Berufspendlerinnen und -pendler unterwegs seien.

«Bei einem Stau die Autobahn zu verlassen und über Landstraßen zu fahren, bringt nur selten einen Vorteil», sagt Bach. «Oft sind auch die Ausweichstrecken schnell verstopft.» In der Regel sei es erst ab Staus von mehr als zehn Kilometern Länge oder bei einer Vollsperrung sinnvoll, von der Autobahn abzufahren.

In diesem Jahr könnte es zudem zu vermehrten Grenzkontrollen bei der Einreise nach Deutschland kommen, warnt der ADAC. Auch dafür sollten Kurzurlauber entsprechend Zeit einplanen.

 

So viel Stau gab es im vergangenen Jahr vor Christi Himmelfahrt

Im vergangenen Jahr registrierte der ADAC am Mittwoch vor Christi Himmelfahrt auf Baden-Württembergs Straßen 239 Staus – mit einer Gesamtlänge von 896 Kilometern und einer Wartezeit von 272 Stunden.

 

Weitere Nachrichten

Gruselhaus: Für diese Familie ist Halloween wichtiger als Weihnachten

Für viele gehört Weihnachten zum Höhepunkt des Jahres - für Kim und Wolfram König ist es Halloween. Monate investieren sie in ihr Gruselhaus. Dieses Jahr entführen sie Besucher nach Mexiko.

Krankheit Alzheimer wurde vor 120 Jahren entdeckt: Zahl der Betroffenen steigt

Die Zahl von Menschen mit Demenz nimmt zu - die meisten davon haben Alzheimer. Angehörige von Betroffenen übernehmen den größten Teil ihrer Pflege - und bräuchten selbst mehr Hilfen.

Atommüll-Endlager: Zwei Südwest-Gebiete nicht mehr im Rennen

Die Suche nach einem Atommüll-Endlager geht in die nächste Runde: Die Auswahl der als geeignet bewerteten Gebiete wurde weiter eingegrenzt. Wo liegen die Schwerpunkte in Baden-Württemberg?

Geld Münzen

336 Millionen Euro mehr Steuern - aber trotzdem Lücke im Landeshaushalt

336 Millionen Euro mehr Steuern als erwartet – und trotzdem fehlt Baden-Württemberg Geld im Haushalt 2027. Warum der erwartete Aufschwung den Spielraum der Landesregierung zugleich schrumpfen lässt.

Cyberangriff auf Hochschulen im Land: Das weiß man zum Datenabfluss

Notensysteme und Stundenpläne waren nach dem Angriff offline, Lehrkräfte konnten zunächst nicht bezahlt werden. Die Ermittlungen sind nun vorangekommen und es gibt neue Infos zu der Attacke.

Karlsruher Psychologin: Männer suchen spät Hilfe - "Ist das schlimm genug?"

Schnurrbart als Symbol: Aus Moustache und November wird «Movember». In diesem Monat sollen Männergesundheit und mögliche Tabuthemen in den Fokus rücken. Ein Aspekt dabei: die psychische Verfassung.



















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.