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Darum endet die Erdbeersaison schon – das sind die Preise

Nachrichten Darum endet die Erdbeersaison schon – das sind die Preise

Quelle: Katharina Kausche/dpa
dpa

Auch bei extremer Hitze stehen Erdbeeren hoch im Kurs. Doch die Erdbeerhauptsaison im Süden Deutschlands endet früher als geplant. Das sind die Gründe.

Wegen der Hitzewelle endet die Erdbeerhauptsaison in Baden-Württemberg eine Woche früher als erwartet. Bereits vergangenes Wochenende habe ein großer Teil der süddeutschen Betriebe aufgrund der Hitze die Ernte eingestellt, teilte der Verband Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer (VSSE) mit. Die Preise haben laut der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (Ami) zuletzt bereits angezogen.

Demnach kostete in der vergangenen Woche ein Kilo deutscher Erdbeeren im Schnitt 6,21 Euro – vom Direktvermarkter bis zum Supermarkt. Das entspricht einem Preis von 3,10 Euro für die 500-Gramm-Schale. In den ersten beiden Juni-Wochen gab es hingegen noch Aktionspreise von 1,99 Euro für die 500-Gramm-Schale, wie Marktanalystin Eva Würtenberger sagt. Dies sei der niedrigste erfasste Preis für 500 Gramm in der Saison gewesen.

Früchte leiden unter der Hitze

Nun endet die Hauptsaison laut den Experten schon früher. Angesichts der extremen Wetterbedingungen wird laut Würtenberger kürzer gepflückt, um Arbeiter zu schonen. Zudem leiden aber auch die Früchte unter den langen Sonnentagen und der Hitze.

Die Nachfrage nach Erdbeeren hingegen sei bei den extremen Temperaturen weiterhin sehr gut, auch wenn sie zurückgehe, sagt die Expertin. Wie der VSSE schreibt, werden nun noch Spätsorten gepflückt sowie Erdbeeren von Sorten, die bis in den Herbst hinein immer wieder Früchte tragen.

Laut der Ami lagen die durchschnittlichen Verbraucherpreise für deutsche Erdbeeren im Schnitt von Jahresbeginn bis Mai nur ein Prozent über dem Vorjahresniveau. Mit den Zahlen vom Juni werde der durchschnittliche Erdbeerpreis für dieses Jahr sogar unter dem von 2025 liegen, sagt Würtenberger – und dies trotz der stark gestiegenen Produktionskosten.

 

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