News aus Baden-Württemberg
Deutscher Wetterdienst: Sommer 2023 war in Baden-Württemberg wieder zu warm

News aus Baden-Württemberg Deutscher Wetterdienst: Sommer 2023 war in Baden-Württemberg wieder zu warm

Quelle: Christophe Gateau/dpa/Symbolbild
dpa

Sonne satt und wenig Regen: Der baden-württembergische Sommer hat seinem Ruf in diesem Jahr alle Ehre gemacht. Er reiht sich nach der vorläufigen Bilanz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ein in die Serie zu warmer Sommer.

Mit einer Durchschnittstemperatur von 19,4 Grad lag er in diesem Jahr um satte 3,2 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990, berichtete der DWD am Mittwoch zur Auswertung seiner bundesweit rund 2000 Messstationen für die Monate Juni bis August.

Die Temperaturen sind für den DWD keineswegs ein Grund zur Freude: «Seit nun 27 Jahren werden in Deutschland zu warme Sommer gemessen», sagte DWD-Sprecher Uwe Kirsche. «Wieder können wir den Klimawandel live erleben.»

Geprägt war die warme Jahreszeit im Südwesten laut DWD vom zweitwärmsten, sonnigsten und trockensten Juni. Die extreme Hitze zog sich auch durch die erste Juli-Hälfte, bevor es bis in den August hinein nasser und kühler wurde, wie der DWD bilanzierte. «Erst in der zweiten Augusthälfte bäumte sich die Hitze noch einmal auf», fassen die Meteorologen im Rückblick zusammen.

Mit rund 261 Litern pro Quadratmeter fiel in diesem Sommer ein gutes Zehntel mehr Niederschlag im Südwesten als im Mittel der Referenzperiode 1961 bis 1990. Als sonnigste Sommerregion meldete der Südwesten 775 Stunden, das sind deutlich mehr als die 636 Stunden in der Zeit zwischen 1961 und 1990. Besonders ins Schwitzen kamen die Menschen am 9. Juli, als das bis dahin heißeste Wochenende des Jahres gemessen wurde. 38,0 Grad Celsius wurden damals laut DWD in Waghäusel-Kirrlach (Landkreis Karlsruhe) ermittelt.

Die Vereinten Nationen (UN) bezeichnen den Klimawandel als langfristige Veränderungen der Temperaturen und Wettermuster, die seit dem 19. Jahrhundert «hauptsächlich auf menschliche Tätigkeiten zurückzuführen» seien – diese sind nach UN-Angaben vor allem die Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Kohle, Erdöl und Erdgas.

 

Weitere Nachrichten

Neuzulassungen: E-Auto-Bestand im Südwesten wächst weiter

Benziner und Diesel zusammen erstmals abgehängt: In Baden-Württemberg wurden bis September mehr reine E-Autos neu zugelassen.

Lob für Grenzkontrollen: Weniger Abschiebungen erwartet - Straftäterquote steigt

Die Zahl der Abschiebungen in Baden-Württemberg dürfte dieses Jahr sinken. Dennoch rechnet Staatssekretär Siegfried Lorek bei einer Gruppe mit ähnlichen Zahlen wie 2025.

Die Nase im Wind: Dieser Dalmatiner sucht vermisste Menschen

Suchhunde leisten bei Vermisstensuchen, was für den Menschen so nicht möglich ist. Dalmatiner Mailo ist einer von ihnen - seine Hundeführerin gibt einen Einblick in ihre Arbeit.

Haushaltskommission: Grün-Schwarz beschließt «Klimamilliarde» - wer davon was hat

Baden-Württembergs Kommunen sollen bis 2031 jährlich 200 Millionen Euro für Klimaschutz erhalten. Welche Vorhaben damit unterstützt werden und wer davon profitieren soll.

Zwei Schwerverletzte bei Zusammenstoß in Stutensee: Auto gerät in Brand

Beim Zusammenstoß zweier Autos bei Stutensee (Landkreis Karlsruhe) sind zwei Menschen schwer verletzt worden. Wie ein Sprecher der Polizei am Abend mitteilte, wurden die beiden nach dem Unfall auf der L558 stationär im Krankenhaus aufgenommen.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 
















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.