News
Die blau-weiße meinKA-Interview-Reihe: 7 Fragen mit KSC-Spieler Dženis Burnić

News Die blau-weiße meinKA-Interview-Reihe: 7 Fragen mit KSC-Spieler Dženis Burnić

Interview
Quelle: aim

In unserer blau-weißen Interview-Reihe „7 Fragen mit…“ werfen wir einen Blick hinter die KSC-Kulissen. Dabei sprechen wir mit den Spielern über die aktuelle Situation und persönliche Themen, um die Spieler näher kennenzulernen. Heute im Fokus: Dženis Burnić.

meinKA: Am Wochenende gab es eine deutliche 0:3-Niederlage in Kaiserslautern, welche Schlüsse konntet ihr daraus ziehen?

Dženis Burnić, KSC-Mittelfeldspieler: „Es war eine enttäuschende Leistung und wir sind immer noch verärgert über das Ergebnis. Dabei sind wir eigentlich gut ins Spiel gekommen, kassieren dann aber früh ein beziehungsweise zwei Gegentore. Das hat es Lautern natürlich leicht gemacht: Sie konnten sich zurückziehen und abwarten, wie wir reagieren. Jetzt geht es darum, am Freitag eine klare Reaktion zu zeigen und das Spiel schnell abzuhaken.“

 

meinKA: Gegen Dresden hattet ihr ebenfalls früh Probleme. Wird man auf dem Platz manchmal auch davon überrascht, wie schnell sich ein Spiel dreht?

Dženis Burnić: „Ja, absolut. Fußball ist extrem schnelllebig. Von einer Minute auf die andere liegst du plötzlich 0:1 oder 0:2 hinten, obwohl du das Spiel im Griff hattest. Dann ist es entscheidend, den Fokus zu behalten, alle Sinne zu schärfen und solche Phasen besser zu überstehen.“

 

meinKA: Vor dem Lautern-Spiel hattet ihr sieben Punkte aus drei Spielen – also eine gute Phase. Wie findet ihr wieder dahin zurück?

Dženis Burnić: „Natürlich wird viel über Punkte gesprochen. Wir wissen selbst, dass die Saison bislang nicht so läuft, wie wir uns das vorgestellt haben. Aber die Liga ist sehr ausgeglichen und jeder kann jeden schlagen. Wichtig ist, dass wir uns nicht verstecken. Wir kennen unsere Qualitäten und müssen sie wieder auf den Platz bringen. Ich bin überzeugt, dass wir am Freitag wieder gewinnen können.“

 

meinKA: Am Freitag steht ein Heimspiel unter Flutlicht an – dazu noch mit etwas Wut aus dem Derby. Braucht es da überhaupt zusätzliche Motivation?

Dženis Burnić: „Eigentlich nicht. Flutlichtspiele gehören zu den besten Momenten im Fußball, auch für mich persönlich. Da geht es darum, alles reinzuhauen, füreinander zu kämpfen und auch den Fans etwas zurückzugeben. Die haben mehr verdient.“

 

| Quelle: aim

 

meinKA: Mit Fürth kommt jetzt ein Gegner, der sich in der Rückrunde gesteigert hat und zuletzt auch gegen Elversberg und Hannover gewonnen hat. Wie geht ihr das Spiel an?

Dženis Burnić: „Wir werden den Gegner auf keinen Fall unterschätzen. Fürth hatte zwar eine schwierige Phase, aber sie haben Qualität. Trotzdem spielen wir zu Hause – da müssen wir selbstbewusst auftreten und von Beginn an dominanten Fußball zeigen.“

 

meinKA: Kommende Woche steht die Länderspielpause vor der Tür und du bist mit Bosnien in der WM-Qualifikation unterwegs. Wie fühlt sich diese Abwechslung zum Verein an, gerade auch weil du als Linksverteidiger spielst?

Dženis Burnić: „Für sein Land zu spielen, ist etwas ganz Besonderes. Ich freue mich jedes Mal riesig darauf, vor allem wenn es um wichtige Spiele geht. Die internationale Ebene ist noch einmal etwas anderes – und es macht einfach großen Spaß. Ich habe schon in der Jugend häufig auf dieser Position gespielt. Deshalb ist sie mir vertraut, und ich spiele sie auch gerne. Am Ende zählt sowieso, dass ich dort, wo mich der Trainer einsetzt, alles gebe – die Position ist für mich zweitrangig.“

 

meinKA: Von all deinen Stationen hast du für den KSC die meisten Spiele im Profibereich absolviert, was verbindest du mit dem Verein?

Dženis Burnić: „Ich fühle mich seit Tag eins sehr wohl hier. Die Spieler haben mich super aufgenommen und hier ist alles sehr familiär mit der Mannschaft und dem Trainerteam. Jede Woche für den KSC aufs Feld zu laufen ist etwas ganz Besonderes, vor allem zu Hause vor den Fans hier. Ich habe den KSC auf jeden Fall ins Herz geschlossen!“

 

Mehr zum KSC

Defensiv anfälliger KSC verliert klar gegen Energie Cottbus

Der Karlsruher SC kassiert nach defensiven Fehlern eine deutliche Niederlage gegen Cottbus. Die Elf von Trainer Maximilian Senft muss sich vorerst nach unten orientieren.

KSC-Stürmer fällt auch gegen Cottbus aus: Rätsel um Broschinski

Auch gegen Cottbus muss der KSC auf Broschinski verzichten. Wann der Stürmer zurückkehrt, bleibt ungewiss. Seine Verletzungsprobleme dauern an.

Interview

"Man lernt immer weiter dazu": Drei Fragen an KSC-Spieler Viktor Bergh

Viktor Bergh ist seit diesem Sommer beim Karlsruher SC: Der Schwede zeigt Laufbereitschaft, Intensität, Offensivdrang sowie aggressives Pressing. meinKA traf den 27-Jährigen zum Interview und stellte ihm drei Fragen über Schweden, seinen Werdegang und mehr.

Toptalent vom KSC: Einer für Klopp? Ben Farhat entscheidet sich pro DFB

Erst Vereinswechsel, jetzt Verbandswechsel: KSC-Jungstar Louey Ben Farhat, der inzwischen dem SC Freiburg gehört, stellt seine fußballerischen Weichen neu. Das dürfte auch Jürgen Klopp gefallen.

KSC-Spieler Ben Farhat äußert sich zur Zukunft: "Win-Win-Situation"

Nach dem 2:2 in Hannover erklärt Talent Louey Ben Farhat, was ihn trotz seines bevorstehenden Wechsels beim Karlsruher SC antreibt. Der Coach erlebt ihn «befreiter».

Später Ausgleich: KSC punktet in Hannover

Guter Auftritt, später Lohn: Der Karlsruher SC verdient sich einen wichtigen Punkt bei Hannover 96.






















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.