News
Polizei Karlsruhe informiert zu Risiken durch Wildwechsel im Stadt- und Landkreis

News Polizei Karlsruhe informiert zu Risiken durch Wildwechsel im Stadt- und Landkreis

Quelle: Pixabay

Wie die Polizei informiert, zählen in Baden-Württemberg Wildwechsel zu den größten Risiken im Straßenverkehr. Die Unfälle passieren ganzjährig, treten allerdings vermehrt in den Übergängen zwischen den Jahreszeiten, wie es aktuell der Fall ist, auf.

Über 1.200 Wildunfälle im Jahr

Das Polizeipräsidium Karlsruhe zähle 2025 insgesamt 1.287 Wildunfälle. Davon ereigneten sich 106 im Stadtkreis Karlsruhe, 1.144 im Landkreis Karlsruhe und 37 auf den Bundesautobahnen. Bei 15 dieser Kollisionen wurden Personen verletzt.

Eine angepasste Fahrweise kann das Risiko von Wildunfällen deutlich reduzieren, so die Polizei. Daher sollten die folgenden Tipps und Hinweise beachtet werden:

 

Vorsicht in Wildwechselgebieten

Landstraßen entlang von Wäldern und Feldern gelten als typische Risikobereiche. Verkehrszeichen zum Wildwechsel weisen auf Regionen mit erhöhter Wilddichte hin. Reduzieren Sie dort vor allem in der Dämmerung und nachts Ihre Geschwindigkeit. Beachten Sie, dass Wildwechsel auch tagsüber und in nicht beschilderten Bereichen stattfinden kann.

 

Fahrbahnrand im Blick behalten

Behalten Sie Waldränder, Felder und Wiesen entlang der Straße im Blick. Nutzen Sie das Fernlicht, um Wild frühzeitig zu erkennen. Bei Gegenverkehr oder Wildsichtung das Fernlicht rechtzeitig abschalten, um andere Verkehrsteilnehmende sowie die Tiere nicht zu blenden.

 

Richtig reagieren bei Wildsichtung

Rechnen Sie damit, dass Tiere selten allein unterwegs sind. Überquert ein Tier die Straße, können weitere folgen. Hupen Sie und bremsen Sie kontrolliert, ohne sich und andere zu gefährden. Ist ein Zusammenstoß unvermeidbar, halten Sie das Lenkrad fest und vermeiden Sie unkontrollierte Ausweichmanöver. Kollisionen mit dem Gegenverkehr oder ein Abkommen von der Fahrbahn sind häufig folgenschwerer.

 

Richtig handeln nach Wildunfall

Halten Sie sofort an, schalten Sie die Warnblinkanlage ein und sichern Sie die Unfallstelle mit einem Warndreieck in ausreichendem Abstand. Leisten Sie Erste Hilfe und verständigen Sie die Polizei unter 110, auch wenn kein erkennbarer Schaden entstanden ist.

Berühren oder verfolgen Sie verletzte Tiere nicht. Es bestehen Verletzungs- und Infektionsrisiken. Ziehen Sie totes Wild nur mit Einmalhandschuhen von der Fahrbahn. Ist dies nicht gefahrlos möglich, sichern Sie stattdessen die Gefahrenstelle.

 

Wildunfall unverzüglich melden

Unfallbeteiligte sind gesetzlich verpflichtet, unnötiges Leid verletzter Tiere zu verhindern und den Wildunfall unverzüglich zu melden. Zudem besteht eine Verkehrssicherungspflicht zur Absicherung der Unfall- und Gefahrenstelle. Wild darf nicht mitgenommen werden. Dies kann den Tatbestand der Jagdwilderei erfüllen.

 

Weitere Nachrichten

Rheinstrandbad Rappenwört

Doch keine Schließung: Halbseitige Rheinstrandbad-Öffnung ab Pfingstferien

Das Rheinstrandbad in Karlsruhe wird zunächst nicht, wie im Zuge der Haushaltsberatungen vorgeschlagen, für zwei Jahre komplett schließen. Wie die Stadt Karlsruhe mitteilt, solle eine halbseitige Öffnung des Freibades ab den Pfingstferien erfolgen.

Körperliche Auseinandersetzungen zwischen Fußballfans vor Oberligaspiel in Karlsruhe

Vor dem Oberligaspiel zwischen dem Karlsruher SC II und dem SSV Reutlingen kam es am Samstag, 16. Mai 2026, vor dem Badenia-Stadion in Karlsruhe zu körperlichen Auseinandersetzungen zwischen Anhängern beider Fußballvereine. Laut Polizei gab es Verletzte.

Partnervermittlung für Papageien: Zu Besuch bei Papaveo in Karlsruhe-Neureut

Papaveo ist eine Papageien-Partnervermittlungs-Organisation. Alleingehaltene Amazonen erhalten hier die Möglichkeit, ihren Partner für das lange Papageienleben zu finden. Wir informierten uns bei Papaveo im Vogelpark Neureut über das Tierschutzprojekt.

Stark gefährdete Wechselkröte: Karlsruher Regierungspräsidium sorgt für neuen Lebensraum

Die Bestände der heimischen Amphibienarten sind in den letzten Jahren deutschlandweit eingebrochen. Auch die Wechselkröte ist betroffen. Im Steinbruch in Obrigheim hat das Naturschutzreferat des Regierungspräsidiums Karlsruhe neuen Lebensraum geschaffen.

Die Schauburg ist das Kino in der Südstadt.

Karlsruher Schauburg wird "aufgefrischt": Originale Kinosessel zum Selbstabbau

Die Schauburg in Karlsruhe baut sein Cinema-Kino um: Vorab gibt es eine besondere Aktion, am Mittwoch, 27. Mai 2026! Dann besteht nämlich die Möglichkeit einen der 150 originalen Schauburg-Kinosessel aus dem Cinema abzubauen und mit nach Hause nehmen. 

Karlsruher Wiesen werden früher gemäht: Anpassung der Pflegekonzepte wegen Klimawandel

Der Klimawandel verändert die heimischen Wiesen: Artenreiche Blumenwiesen werden künftig früher im Jahr gemäht, um ihre biologische Vielfalt zu erhalten. Traditionell erfolgte die Mahd von Trocken- und Frischwiesen erst ab Mitte Juni, erklärt die Stadt.

























Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.