Nachrichten
Dieser Kleinstaat hat großen Appetit auf Südwest-Schokolade

Nachrichten Dieser Kleinstaat hat großen Appetit auf Südwest-Schokolade

Quelle: Hendrik Schmidt/dpa
dpa

Kleine Republik, großer Appetit: Kein Land importiert so viel Schokolade aus Baden-Württemberg pro Kopf wie San Marino. Insgesamt exportierten die Firmen aus dem Südwesten 2024 aber weniger.

San Marino ist der Spitzenreiter unter den Liebhabern von Schokolade aus Baden-Württemberg – zumindest im Pro-Kopf-Vergleich. Der Zwergstaat in Südeuropa importierte 2024 gemessen an seiner Einwohnerzahl die meiste Schokolade aus dem Südwesten: Rein rechnerisch knapp 82 Tafeln zu je 100 Gramm pro Kopf, wie das Statistische Landesamt mitteilte. Die Auswertung bezieht sich auf vorläufige Ergebnisse der Außenhandelsstatistik.

Insgesamt exportierte Baden-Württemberg rund 185.100 Tonnen Schokolade und kakaohaltige Produkte – ein Rückgang um knapp neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Ausfuhrwert stieg dennoch um gut 17 Prozent auf mehr als 1,1 Milliarden Euro. Hintergrund dürften unter anderem die hohen Kakaopreise sein.

 

Süßer Spitzenwert im Zwergstaat

San Marino erhielt zwar nur einen winzigen Teil der gesamten Exportmenge. Mit 277 Tonnen landete der Staat auf Platz 39 des Rankings. Doch mit nur rund 34.000 Einwohnerinnen und Einwohnern ergibt sich ein süßer Spitzenwert. Zum Vergleich: Frankreich – mit mehr als 26.000 Tonnen größter Abnehmer von Südwest-Schokolade – kommt rechnerisch auf knapp vier Tafeln pro Kopf.

San Marino ist das fünftkleinste Land der Welt. Der Ministaat ist vollständig umgeben von Italien und nur 61 Quadratkilometer groß. In Baden-Württemberg gibt es mehrere Schokoladenhersteller. Einer der bekanntesten ist Ritter Sport aus Waldenbuch (Kreis Böblingen).

 

Weitere Nachrichten

Grüne in Baden-Württemberg: Özdemir will Partei modernisieren

Hunderte Änderungsanträge sind bei Parteitagen der Grünen keine Seltenheit. Der Ministerpräsident hält das für nicht mehr handhabbar und schlägt eine Reform vor.

Kind in Brunnen unter Wasser gedrückt - Staatsschutz prüft

Ein Mann soll einen Zweijährigen in der Rastatter Innenstadt attackiert haben. Wie die Polizei das Geschehen bislang bewertet.

Aktuelle Zahlen und Warnungen: Hitze, volle Seen - aber weniger Menschen ertrinken

Warum ertrinken in Baden-Württemberg weniger Menschen, obwohl die Hitze viele ans Wasser gelockt hat? Ein Blick auf aktuelle Zahlen und Warnungen.

Trockenes Flussbett: Hier fließt ein Fluss unterirdisch weiter

Die Dreisam führt nahe Freiburg scheinbar kein Wasser mehr. Der Fluss fließt jedoch unter der Erde weiter – für dieses Phänomen gibt es eine Erklärung.

Sonnenfinsternis 2026: Zehn Tipps für Baden-Württemberg

Die Sonnenfinsternis am 12. August dürfte in Baden-Württemberg besonders gut zu sehen sein. Wer sie erleben möchte, braucht nicht nur eine Schutzbrille. Zehn Tipps für Beobachter im Südwesten.

Weniger Strom aus Wasserkraftwerken durch Trockenheit

Die Trockenheit hat auch Folgen für die Stromerzeugung. Flüsse führen weniger Wasser. Laufwasserkraftwerke können nicht mehr so viel Strom produzieren.



















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.