News aus Baden-Württemberg
Einnahmen aus Grunderwerbsteuer 2023 sind eingebrochen

News aus Baden-Württemberg Einnahmen aus Grunderwerbsteuer 2023 sind eingebrochen

Quelle: Bernd Weißbrod/dpa
dpa

Wegen der schwachen Konjunktur und der sinkenden Immobilienpreise sind die Einnahmen der Grunderwerbsteuer stark zurückgegangen.

Sie sanken um 25,9 Prozent auf 1,66 Milliarden Euro, wie das Statistische Landesamt am Freitag in Stuttgart mitteilte. Sie seien damit annähernd so niedrig gewesen wie zuletzt im Jahr 2016.

Den größten Anteil am Aufkommen der Steuer kassiert das Land. Die Stadt- und Landkreise erhielten 2023 anteilig rund 650 Millionen Euro. Das war ein Minus zum Vorjahr von 27,3 Prozent. Ihnen stünden durch das Finanzausgleichsgesetz 38,85 Prozent der Einnahmen für ihre Gebiete zu. Grunderwerbsteuer muss vor allem zahlen, wer ein Grundstück kauft. In Baden-Württemberg beträgt sie fünf Prozent des Kaufpreises.

Wohnungsbauministerin Nicole Razavi (CDU) sagte, die gesunkenen Einnahmen aus der Grunderwerbsteuer verdeutlichten die Krise beim Wohnungsbau. «Bauen und Sanieren sind heute wirtschaftlich kaum mehr machbar. Wir müssen daher unbedingt an den Kosten ansetzen.

Eine Stellschraube ist dabei die Grunderwerbsteuer.» Eine Absenkung könnte sofort einen Investitionsimpuls entfalten. Sie halte dieses politische Signal für wichtig, um den Motor beim Wohnungsbau wieder anzukurbeln. Das könne dann nicht nur zu wieder anwachsenden Grunderwerbsteuern führen, sondern auch zu einer Zunahme anderer Steuerarten im Zusammenhang mit Bautätigkeit von Umsatzsteuer, über Lohnsteuer bis hin zur Gewerbesteuer. «Dieser Anreiz über eine Absenkung der Grunderwerbsteuer kann sich also rechnen.»

 

Weitere Nachrichten

Bundeskanzler Scholz in Karlsruhe: Warnung vor umfassender Bodenoffensive in Rafah

Bundeskanzler Olaf Scholz hat vor einer möglichen umfassenden Militäroffensive in der Stadt Rafah im südlichen Gazastreifen gewarnt und mehr Hilfe für die palästinensische Bevölkerung gefordert.

Baden-Württemberg schickt Hilfskräfte ins Saarland

Schnelle Hilfe in Hochwasserlagen ist dringend notwendig. Baden-Württemberg hilft dem Saarland in der Not.

Hunderte werden erlegt: Ochsenfrösche breiten sich in der Region Karlsruhe

Gefräßige Giganten am Oberrhein: Tausende invasive Ochsenfrösche breiten sich in der Region Karlsruhe aus. Nur mit abschießen, wird man ihrer kaum Herr. Nun gibt es auch im Kreis Rastatt einen Fund.

Dauerregen in Karlsruhe: Wetterdienst verlängert Unwetterwarnung bis Samstagfrüh

In fast ganz Baden-Württemberg kommt einiges vom Himmel. Der Deutsche Wetterdienst verlängert seine Unwetterwarnung der Stufe drei von vier.

Zahlen stagnieren: Lange Warteliste für ein neues Organ

Organspenden werden dringend gebraucht. Allein Südwesten warten Hunderte Menschen auf ein neues Organ. Doch die Spendenbereitschaft ist niedrig. Baden-Württemberg will politisch gegensteuern.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.