Nachrichten
Einsatz in Bruchsal: 49-Jähriger soll nach mutmaßlichem Tötungsdelikt vor Richter

Nachrichten Einsatz in Bruchsal: 49-Jähriger soll nach mutmaßlichem Tötungsdelikt vor Richter

Quelle: Jens Büttner/dpa/Symbolbild
dpa

Zeugen hörten Schreie, Spezialkräfte griffen ein: Ein 49-Jähriger soll seinen Mitbewohner umgebracht haben. Die Ermittler veröffentlichen neue Erkenntnisse.

Weil er mutmaßlich einen Mitbewohner getötet hat, soll ein 49-Jähriger aus Bruchsal (Landkreis Karlsruhe) in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht werden. Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe will dies laut einer Mitteilung noch im Laufe des Tages bei einem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Bruchsal beantragen. Die Polizei hatte den Mann am Montag festgenommen und in der Wohnung die Leiche eines 61-Jährigen gefunden.

«Nach derzeitigem Ermittlungsstand ergeben sich Verdachtsmomente eines Tötungsdeliktes», teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Der Tatverdächtige war am Montagnachmittag «in einem psychischen Ausnahmezustand». Seit der Festnahme sei er in polizeilicher Obhut gewesen, hieß es. Zu einem möglichen konkreten Hergang äußerte sich ein Polizeisprecher zunächst nicht.

Spezialkräfte im Einsatz

Zeugen hatten den Angaben zufolge Schreie und laute Geräusche aus dem Inneren einer Sozialwohnung gehört. «Nachdem erste Kontaktversuche seitens eines Mitarbeiters eines Sozialverbandes mit dem 49-jährigen deutschen Staatsangehörigen scheiterten und sich Hinweise auf einen Besitz von Waffen und gefährlichen Gegenständen ergaben, alarmierte dieser die Polizei.»

Da die Beamten laut Mitteilung keinen Kontakt zu dem 49-Jährigen aufnehmen konnten, drangen Spezialeinsatzkräfte in die Wohnung ein und nahmen den Mann fest. Dabei sei dieser leicht verletzt worden. Waffen hätten die Einsatzkräfte bis dato keine gefunden, sagte der Sprecher.

Bahnhofsvorplatz teilweise gesperrt

Die Einsatzkräfte hatten das Gebiet weiträumig gesperrt. Die Wohnung liegt in Bahnhofsnähe, betroffen waren daher auch Teile des Bahnhofsvorplatzes von Bruchsal. Der Zugverkehr sei einem Bahnsprecher zufolge aber nicht beeinträchtigt worden, der Zugang zu den Gleisen sei weiter möglich gewesen.

 

Weitere Nachrichten

Polizist stirbt bei Fahrtraining auf dem Hockenheimring

Eigentlich sollte ein Training auf dem Hockenheimring einem Motorradpolizisten mehr Sicherheit geben, dann kommt es zu einem Unfall.

Tiefster Stand seit 2010: Wohnungsbau in der Krise - wann kommt die Trendwende?

Der Wohnungsbau in Baden-Württemberg kommt nicht vom Fleck: 2025 ist die Zahlen auf den niedrigsten Stand seit Jahren gesunken. Doch es gibt Anzeichen für eine Trendwende.

Ermittler in Karlsruhe gehen gegen Cybergrooming im Netz vor

Undercover im Netz: Ermittler geben sich als Kinder aus und decken Anbahnungsversuche auf.

"Schwarzwald Marie" ist verheiratet – Playmo-Set im Verkauf

Rote Bollen adé: Die Playmo-Sonderfigur «Schwarzwald Marie» ist im Set mit Ehemann erhältlich. Als Verheiratete trägt sie einen andersfarbigen Hut. Aber keine Sorge - es gibt sie auch ledig noch.

Ungewöhnliche Eisdiele in Hagsfeld: Eis aus riesigem Ghettoblaster

Retrofans aufgepasst - eine als Riesen-Ghettoblaster getarnte Eisdiele versorgt künftig Eishungrige im Karlsruher Stadtteil Hagsfeld. Der Besitzer hat sich das einiges kosten lassen.

Hitze treibt Ozonbelastung – Vorsicht am Abend

Die Menschen in Baden-Württemberg schwitzen nicht nur - die hohe Sonneneinstrahlung lässt auch die Ozonwerte steigen. Was Experten raten.



















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.