Weiterentwicklung des Stadtteils Lohn-Lissen
Entscheidung gefallen: Neubau des Sozialdiakonischen Zentrums in Durlach

Weiterentwicklung des Stadtteils Lohn-Lissen Entscheidung gefallen: Neubau des Sozialdiakonischen Zentrums in Durlach

Quelle: Bodamer Faber Architekten BDA PartGmbB

Die Entscheidung im Planungswettbewerb für den Neubau des Sozialdiakonischen Zentrums Bilfinger Straße in Karlsruhe-Durlach ist gefallen. Das Preisgericht vergab nun den ersten Preis an das Stuttgarter Büro Bodamer Faber Architekten BDA Part GmbB.

Ganzheitliches Sozialdiakonisches Zentrum entsteht

Für die zukunftsweisende Weiterentwicklung des Stadtteils Lohn-Lissen in Karlsruhe-Durlach haben sich die Evangelische Kirche in Karlsruhe, der Verein für Pflege und Betreuung Paul Gerhardt e. V. Pforzheim und die VOLKSWOHNUNG als lokale und regionale Akteure zusammengeschlossen.

Auf den Grundstücken der Evangelischen Kirche in Karlsruhe-Durlach an der Bilfinger Straße soll ein ganzheitliches Sozialdiakonisches Zentrum (SDZ) entstehen, welches den Kerngedanken „Kinder, Familie, Alte und Pflege“ beinhaltet.

 

Neuentwicklung des Gebiets soll erfolgen

Mit einer zielgruppen- und trägerübergreifenden Zusammenarbeit, ausgerichtet auf den Sozialraum und die Verzahnung von im Stadtteil bestehenden Angeboten, möchten die Evangelische Kirche in Karlsruhe und ihre Diakonie ihre Verantwortung in der lokalen Gemeinwesenarbeit wahrnehmen, geht aus einer Pressemeldung hervor.

Vor dem Hintergrund des sensiblen Umgangs mit bestehenden Flächenressourcen soll eine Neuentwicklung des Gebiets erfolgen, um vor Ort verschiedene notwendige soziale Nutzungen sowie weitere Wohnangebote und Freiraumqualitäten zu generieren.

 

| Quelle: pro ki ba GmbH / kirchliches bauen

 

Umfassende Projekt & gemeinsame Vorgehensweise

Die zur Verfügung stehenden rund 7.000 Quadratmeter sollen in der Planung mit einer Kindertagesstätte, Gemeinde- und Beratungsräumen, einem stationären Alten- und Pflegeheim und einer Tagespflegeeinrichtung, sowie ergänzendem neuen, bezahlbaren Wohnraum attraktiv gestaltet werden.

„Dieses umfassende Projekt und die gemeinsame Vorgehensweise mit unseren Partnern bietet die Chance auf einen wirklichen Mehrwert für unsere Bürgerschaft vor Ort. Wir möchten hier Bedürfnisse und Erwartungen an eine gute Nachbarschaft und ihre sozialräumliche Ausgestaltung erfüllen. Damit werden wir wichtige Impulse in den ganzen Stadtteil aussenden“, erklärt Baubürgermeister Daniel Fluhrer.

 

22 Architekturbüros & 18 Beitrage eingereicht

Insgesamt hatten sich 22 Architekturbüros um die Teilnahme am Wettbewerb beworben, von denen 18 Beiträge eingereicht hatten.

Das Preisgericht vergab den ersten Preis an das Stuttgarter Büro Bodamer Faber Architekten BDA PartGmbB. Mit dem zweiten Preis wurde das Büro puppendahlarchitektur GmbH aus Recklinghausen bedacht. Der Entwurf des Büros DREI ARCHITEKTEN Partnerschaft mbB aus Stuttgart wurde mit dem dritten Preis honoriert.

 

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