News aus der Fächerstadt
Für mehr blaue Frösche: Aufzuchtstation im Karlsruher Zoo unterstützt Moorfrösche

News aus der Fächerstadt Für mehr blaue Frösche: Aufzuchtstation im Karlsruher Zoo unterstützt Moorfrösche

Quelle: Max Kesberger / Landschaftserhaltungsverband Ravensburg

In Süddeutschland ist der Moorfrosch vom Aussterben bedroht. Zur Rettung dieser Amphibienart gibt es im Zoo Karlsruhe eine Aufzuchtstation für Moorfrösche, diese wird in Kooperation mit dem Regierungspräsidium Karlsruhe betrieben.

Moorfrösche im Landkreis Karlsruhe

In Süddeutschland ist der Moorfrosch vom Aussterben bedroht: Denn die auf dauerhaft feuchte Lebensräume angewiesenen Moorfrösche leiden sowohl unter der Austrocknung durch immer längere Hitzeperioden, der Versauerung von Laichgewässern sowie allgemeinem Verlust von Naturräumen.

Im Landkreis Karlsruhe ist nur noch eine kleine Reliktpopulation bekannt. Das einzig weitere Vorkommen in Baden-Württemberg ist bei Ravensburg, heißt es in einer Pressemeldung der Stadt.

 

Besichtigung der Aufzuchtanlage für Moorfrösche im Zoo Karlsruhe. In der Natur werden im zeitigen Frühjahr Laichballen eingesammelt, aus denen sich dann die Kaulquappen und später die Frösche entwickeln. © Timo Deible/Zoo Karlsruhe

 

Aufzuchtstation im Karlsruher Zoo

Um die Art zu schützen, gibt es im Karlsruher Zoo eine Moorfroschstation. In der Natur werden im zeitigen Frühjahr Laichballen eingesammelt und in den Zoo gebracht.

In der Natur legen die Tiere ihre Eier häufig in Flachgewässer. Gibt es dann eine längere Trockenphase, stirbt der Laich ab oder eben später die Kaulquappen. Im Zoo Karlsruhe können so viel mehr Tiere aufzogen werden, als in der Natur durchkommen würden, geht aus der Meldung hervor.

 

Junge Moorfrösche kurz nach der Metamorphose in der Aufzuchtanlage im Zoo Karlsruhe. © Timo Deible/Zoo Karlsruhe

 

Männchen während Paarungszeit blau

Wenn die Frösche in der Aufzuchtstation im Sommer eine gewisse Größe erreichen, werden sie wieder in die Natur zurückgebracht. Nach zwei bis drei Jahren erreichen die Tiere ihre Geschlechtsreife und kommen in Paarungsstimmung.

In dieser Zeit färben sich die sonst eher unscheinbaren Männchen um. Für wenige Tage werden sie leuchtend blau und buhlen um die Weibchen.

 

Weitere Nachrichten

Europabad in Karlsruhe für Wellness- und Saunabereich ausgezeichnet

Das Europabad Karlsruhe erhielt erneut die Wellness Stars 5-Sterne-Zertifizierung und das Qualitätssiegel SaunaPremium. Damit zähle das Europabad weiterhin zu einer der führenden Wellness- und Saunaanlage in der Region, teilen die Karlsruher Bäder mit.

Redaktionstipp

Veranstaltungen in Sicht: Drei Event-Tipps für das Wochenende in Karlsruhe

Kaum hat das neue Jahr begonnen, ist auch schon wieder Mitte des Monats! Das Wochenende vom 16. bis 18. Januar 2026, hat eine ausgewählte Vielfalt an Veranstaltungen zu bieten. Von Sport, über ausgelassene Stimmung bis Messe, hier finden alle etwas.

20.000 Euro zum Schutz der Eisbären: Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe erhält Spende

Die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe erhält 20.000 Euro von der Volksbank pur. Das Geld geht komplett an die Organisation Polar Bears International, deren Kernziele die Erforschung sowie der Schutz der Eisbären sind, heißt es in einer Pressmeldung.

Eindämmung der Lichtverschmutzung in Karlsruhe: Informationen & Hinweise

Zu viel künstliches Licht ist schädlich für die Biodiversität. Denn künstliches Licht zieht nachtaktive Insekten an - auch weitere nachtaktive Tiere wie Fledermäuse, Igel, Amphibien oder Eulen können massiv von zu starker Beleuchtung gestört werden.

Karlsruher Bürgerservice wird ausgebaut: Viele Anliegen per Videotelefonie erledigen

Im Rahmen einer viermonatigen Machbarkeitsstudie testete das Karlsruher Ordnungs- und Bürgeramt Videotelefonie im Bereich des Bürgerbüros erfolgreich. Kundinnen und Kunden können nun zahlreiche Anliegen bequem unterwegs oder von zu Hause aus erledigen.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.