News
Gefängnisse in Baden-Württemberg bekommen Maskottchen

News Gefängnisse in Baden-Württemberg bekommen Maskottchen

Quelle: Bernd Weißbrod
dpa

Häftlinge haben zum Stift gegriffen. Ein neues Maskottchen soll Kindern Besuche erleichtern. Welches Tier hat das Rennen bei einem Malwettbewerb gemacht?

Die Gefängnisse in Baden-Württemberg bekommen ein familienfreundliches Maskottchen. In einem landesweiten Malwettbewerb hat ein Erdmännchen das Rennen gemacht, das von einem Häftling der Justizvollzugsanstalt in Mannheim gezeichnet wurde, wie das Justizministerium mitteilte.

«Ich bin beeindruckt von dem Engagement der Gefangenen und freue mich, dass dieses Maskottchen nun landesweit in den Justizvollzugsanstalten eingesetzt wird, um den Kontakt zwischen Eltern und ihren Kindern zu erleichtern und die Resozialisierung zu unterstützen», erklärte Justizministerin Marion Gentges (CDU).

 

Maskottchen soll Kinderbesuche erleichtern

Das Maskottchen soll auch auf die familienfreundlichen Angebote hinweisen. Es soll in Form von Wandtattoos und Wegweisern mit Beginn des kommenden Jahres in Gefängnissen zum Einsatz kommen. «Auch die Herstellung von Kuscheltieren in Form des Erdmännchens ist in Planung, um den kleinen Besuchern Trost zu spenden», hieß es vom Ministerium.

Die Idee sei von einer Projektgruppe unter dem Titel «Familienfreundliche Vollzugsgestaltung» entwickelt worden. Das Maskottchen spiele eine zentrale Rolle als Zeichen der Fürsorge und des Verständnisses für die Herausforderungen, die Familien mit inhaftierten Mitgliedern erleben. «Die Besuche von Kindern in den Justizvollzugsanstalten sind auch mit Unsicherheiten verbunden», erklärte Gentges weiter. Mit dem Erdmännchen solle eine angenehmere und kindgerechte Atmosphäre geschaffen werden.

 

Erdmännchen noch namenlos

Das Rennen hat das Erdmännchen gemacht, weil es aus Sicht der Projektgruppen-Jury «am besten für die positive Atmosphäre» steht, die den Kindern von Häftlingen während der Besuche vermittelt werden solle, hieß es vom Ministerium. Es sei ein neugieriges Tier, das von Kindern häufig als lustig empfunden werde.

Das Erdmännchen sei noch namenlos, sagte ein Ministeriumssprecher. «Allerdings zeichnet sich nach derzeitigem Stand ab, dass die Gefangenen und deren Kinder bei der wahrscheinlichen Vergabe des Namens beteiligt werden sollen.»

 

Weitere Nachrichten

Großbrand in Karlsruher Reifenlager

Meterhohe Flammen, dichter Rauch: In Karlsruhe geht ein Reifenlager in Flammen auf. Wie die Feuerwehr Schlimmeres verhindern konnte.

Pandemie-Folgen: Tausende Teenager mit Angst und Panik

Tausende Teenagerinnen in Baden-Württemberg wachen nachts schweißgebadet auf, weil Panikattacken sie quälen. Denn die Pandemie hat Folgen – besonders bei jungen Mädchen zwischen 15 und 17 Jahren.

Autos auf Fußballplatz "Drifter" ruinieren Sportplätze - Vereine sind frustriert

Tiefe Furchen, teure Schäden: Mehrere Sportplätze sind nach Auto-Stunts von Unbekannten kaum noch zu bespielen. Vereine bangen um ihren Saisonstart – und die Kommunen fürchten hohe Reparaturkosten.

Tourismus im Land: So viele Menschen planen 2026 eine Urlaubsreise

Die Wirtschaft in Deutschland strauchelt, viele Jobs stehen auf dem Spiel. Die Reiselust in Deutschland ist dennoch ungebrochen. Ein großer Teil der Menschen will 2026 in den Urlaub fahren.

Diese Acts wollen für Deutschland beim ESC antreten

Von Balladen bis Italo-Pop: Im deutschen ESC-Finale treten Musikerinnen und Musiker aus ganz Deutschland an. Wer schafft den Sprung nach Wien?






















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.