Nachrichten
Geplante Querspange: Verkehrsuntersuchung für Neureut und Knielingen

Nachrichten Geplante Querspange: Verkehrsuntersuchung für Neureut und Knielingen

Quelle: Stadt Karlsruhe, Roland Fränkle

Das Regierungspräsidium Karlsruhe plant im Zuge des planfestgestellten Vorhabens für eine zweite Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth die Fortführung der Verkehrsverbindung bis zur B 36. Träger der Baulast ist die Bundesrepublik Deutschland.

Ergebnisse der Verkehrsuntersuchung

Mit der Stadt Karlsruhe hat das Regierungspräsidium Karlsruhe eine Verkehrsuntersuchung über die Auswirkungen der Bundesstraßenplanung „B 36, Querspange 2. Rheinbrücke Karlsruhe“ auf das städtische Straßennetz beauftragt.

Zuletzt wurden die Ergebnisse dem Ortschaftsrat Neureut, dem Planungsausschuss der Stadt Karlsruhe und den Bürgervereinen vorgestellt, heißt es in einer Pressemeldung.

Ein Ergebnis der Verkehrsuntersuchung ist, dass durch die Querspange neue Routen für den städtischen Verkehr interessant werden würden. Damit würde der Bau der Querspange zu einer Erhöhung des Verkehrsaufkommens in Neureut, aber auch zu deutlichen Entlastungen in Knielingen führen.

Konkret würde die Belastung in Neureut auf dem Streckenzug Welschneureuter Straße / Klammweg (K 9658) um bis zu 1.700 Fahrzeuge am Tag um etwa 20 Prozent ansteigen. Der Untere Dammweg würde mit bis zu 3.700 Fahrzeugen um etwa 50 Prozent zusätzlich belastet.

Dagegen wäre vor allem auf der Sudetenstraße in Knielingen mit Entlastungen von mindestens 6.600 Kfz/Tag um etwa 60 Prozent und auf der Rheinbrückenstraße (westlich der Sudetenstraße) von mindestens 5 600 Kfz/Tag um 20 bis 50 Prozent zu rechnen.

Auch die politische Forderung der Stadt Karlsruhe, die Querspange von vier auf zwei Fahrstreifen zu reduzieren, wurde untersucht: Eine Zweistreifigkeit würde auf Basis der herangezogenen Verkehrsprognose die Qualitätsvorgaben des Bundes nicht erfüllen, weil die Querspange regelmäßig überstaut wäre und zu Mehrbelastungen in Knielingen führen würde.

Das Regierungspräsidium wird, sobald die aktualisierte Verflechtungsprognose des Bundes vorliegt, die Verkehrsprognose zur Querspange prüfen und anpassen, wird weiter informiert.

 

So geht es nun weiter:

Das Regierungspräsidium Karlsruhe bereitet derzeit den Vorentwurf für die Querspange vor, der vom Bund genehmigt werden muss. Erst dann kann das Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden, um das Baurecht für die Querspange zu erlangen.

In Neureut sind verkehrsberuhigende Maßnahmen geplant, die die Durchfahrt unattraktiv machen und dem Mehrverkehr in sensiblen Wohngebieten entgegenwirken sollen. Die Umsetzung soll gleichzeitig mit der Querspange erfolgen.

 

Weitere Nachrichten

Europabad in Karlsruhe für Wellness- und Saunabereich ausgezeichnet

Das Europabad Karlsruhe erhielt erneut die Wellness Stars 5-Sterne-Zertifizierung und das Qualitätssiegel SaunaPremium. Damit zähle das Europabad weiterhin zu einer der führenden Wellness- und Saunaanlage in der Region, teilen die Karlsruher Bäder mit.

Redaktionstipp

Veranstaltungen in Sicht: Drei Event-Tipps für das Wochenende in Karlsruhe

Kaum hat das neue Jahr begonnen, ist auch schon wieder Mitte des Monats! Das Wochenende vom 16. bis 18. Januar 2026, hat eine ausgewählte Vielfalt an Veranstaltungen zu bieten. Von Sport, über ausgelassene Stimmung bis Messe, hier finden alle etwas.

20.000 Euro zum Schutz der Eisbären: Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe erhält Spende

Die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe erhält 20.000 Euro von der Volksbank pur. Das Geld geht komplett an die Organisation Polar Bears International, deren Kernziele die Erforschung sowie der Schutz der Eisbären sind, heißt es in einer Pressmeldung.

Eindämmung der Lichtverschmutzung in Karlsruhe: Informationen & Hinweise

Zu viel künstliches Licht ist schädlich für die Biodiversität. Denn künstliches Licht zieht nachtaktive Insekten an - auch weitere nachtaktive Tiere wie Fledermäuse, Igel, Amphibien oder Eulen können massiv von zu starker Beleuchtung gestört werden.

Karlsruher Bürgerservice wird ausgebaut: Viele Anliegen per Videotelefonie erledigen

Im Rahmen einer viermonatigen Machbarkeitsstudie testete das Karlsruher Ordnungs- und Bürgeramt Videotelefonie im Bereich des Bürgerbüros erfolgreich. Kundinnen und Kunden können nun zahlreiche Anliegen bequem unterwegs oder von zu Hause aus erledigen.






















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.